5 Tipps für den Herbst im Seenland Oder-Spree

Wenn die Blätter an den Bäumen die Landschaft in ein buntes Farbenmeer tauchen, beginnt für viele die schönste Jahreszeit: der Herbst. Wir haben fünf Tipps aufgeschrieben, wo Sie im Seenland Oder-Spree in der Zeit zwischen Sommer und Winter unbedingt einmal gewesen sein sollten.

© Seenland Oder-Spree/Katrin Riegel

Den Blick von oben wagen

In der Zwischenzeit sind ja Drohnen für Foto- und Filmaufnahmen auch für Otto Normalverbraucher erschwinglich geworden. Die einfachste Möglichkeit für einen Blick von oben bieten aber die Aussichtstürme im Seenland Oder-Spree.

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Einer unserer Lieblingsaussichten gibt es vom Aussichtsturm in den Rauener Bergen (Achtung: 1,50 in Münzen für den Aufstieg mitnehmen!). Hier reicht der Blick weit über den Scharmützelsee hinaus. Am Fuße des Aussichtsturms liegen außerdem die Markgrafensteine, die beiden größten Findlinge Brandenburgs!

Eine interessante Aussicht verbunden mit einer Ausstellung über die Filmgeschichte der Region rund um Rüdersdorf bietet der Aussichtsturm auf dem Kranichsberg in Woltersdorf. Hier drehten alle Stars der UFA und sogar Hollywood war hier schon zu Gast.

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© Seenland Oder-Spree/Florian Läufer

Die Binnendüne von Storkow

Sand so weit das Auge reicht. Das trifft nicht nur auf die Strände an der Ostsee zu, sondern auch auf die größte Binnendüne Deutschlands in Storkow!

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© Seenland Oder-Spree/Florian Läufer

Vom Stadtzentrum bis zum Aufstieg zur 36 Meter hohen Binnendüne sind es nicht einmal zwei Kilometer. Beim Erklimmen der Anhöhe fühlt es sich tatsächlich an, als stapfe man durch Ostseesand. Oben angekommen wird der Aufstieg mit einem tollen Blick über den Storkower See belohnt. Auf dem Areal der Binnendüne kommen Naturliebhaber voll auf ihre Kosten: seltene Vogel- und Insektenarten leben hier. Das Maskottchen der Binnendüne ist übrigens der Ameisenlöwe – also Augen auf!

 

Schlossträume von Neuhardenberg bis Steinhöfel

Wenn der Morgennebel über den Wiesen im Schlosspark Neuhardenberg liegt, macht sich eine magische Stimmung in dem Ort im Oderbruch breit. Der Park wurde von Lenné angelegt. Natürlich, möchte man meinen, bei der Vielzahl von Arkadien, die er im Laufe seines Lebens in die Brandenburger Landschaft gezaubert hat. Die Schinkelkirche mit ihrer Sternendecke sollte bei einem Besuch in Neuhardenberg ebenfalls nicht fehlen.

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Von Weitem sieht das Schloss Steinhöfel aus wie ein englischer Adelssitz. Wenn jetzt im Herbst die Blätter fällen, gibt es bei einem Spaziergang durch den Schlosspark immer wieder überraschende Blickachsen auf das Schloss. Einer unserer Lieblingsorte!  Ebenfalls ziemlich britisch sieht das Schloss Reichenow aus. Rund um den Haussee führt ein schöner Weg für einen Herbstspaziergang. Und danach sollten Sie die Schlossküche probieren!

 

Durch das Schlaubetal

Das Schlaubetal gehört im Herbst in den Ausflugsplaner! Egal, ob ambitionierter Wanderer oder Spaziergänger. Im Naturpark Schlaubetal gibt es die passende Strecke.

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© Seenland Oder-Spree/Florian Läufer

Wer den Schlaubetalwanderweg laufen möchte, startet in Müllrose und hat dann 25 Kilometer vor sich. Für die Kurzstreckenliebhaber gibt es einen schönen Weg rund um den Schervenzsee (etwa acht Kilometer) oder einen kleinen Spaziergang rund um das Forsthaus Siehdichum.

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An- und Abreise mit der Ausflugslinie 400 (fährt bis Ende Oktober).

 

Unterwegs auf dem Oder-Neiße-Radweg

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Einmal durch das Seenland Oder-Spree durchradeln? Das geht auf dem Oder-Neiße-Radweg. Und immer geht es am Wasser entlang. Angefangen von der Oder-Neiße-Mündung in Ratzdorf (hier empfiehlt sich ein Abstecher ins nahegelegene Kloster Neuzelle) über Eisenhüttenstadt, Frankfurt (Oder) durch das Oderbruch.

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Das Gute ist, wer nicht so viel Zeit hat, die Strecke in einem Rutsch zu fahren, „muss“ wiederkommen.

 

Text: Seenlandentdecker