Der Schatz von Fürstenwalde

Beschreibung

Schon von Weitem zieht er die Blicke auf sich: ein 68 Meter hoher Turm im Stil des Barock. Es ist nicht irgendein Kirchturm, sondern die Spitze des Doms zu St. Marien in Fürstenwalde. Die Stadt an der Spree ist eine der zwei Domstädte in Brandenburg.
Im Innern des Doms verbirgt sich ein wertvoller Schatz - das so genannte Sakramentenhaus. Das mehr als 500 Jahre alte Kunstwerk aus Sandstein ist zwölf Meter hoch und wurde im Jahr 1517 vom Fürstenwalder Bischof Dietrich von Bülow gestiftet - das Jahr, in dem der Reformator Martin Luther in Wittenberg seine 95 neuen Lehren für die Kirche bekannt gemacht hatte. Dem Fürstenwalder Bischof war es wichtig, die überlieferte Lehre und die Sakramenten-Frömmigkeit mit dem kunstvoll gestalteten Sakramentenhaus zu dokumentieren. Geschaffen wurde es vom Bildhauer Franz Maidburg, der auch für den Kölner Dom gearbeitet hatte. Obwohl der Dom St.-Marien mehrfach zerstört und wieder aufgebaut worden ist, überstand das Sakramentenhaus auch die nahezu völlige Zerstörung des Doms Ende des Zweiten Weltkriegs - und zwar Dank der bereits 1942 angeordneten Einmauerung des Kunstwerks, das laut Karl Friedrich Schinkel „das schönste seiner Art im deutschsprachigen Raum“ ist.

Ein geführter Stadtrundgang mit Orgelmusik im Dom
Von Berlin nur eine gute halbe Stunde mit dem Regionalexpress RE1 entfernt liegt Fürstenwalde an der Spree. Vom Bahnhof erreicht man die Touristinformation in der Mühlenstraße Nummer 1 in rund 15 Minunten Fußweg. Von hier beginnen ab 9.45 Uhr die geführten Stadtrundgänge. Anschließend gibt es ein ca. 20 minütiges kleines Orgelkonzert auf der Dom-Orgel.

Termine und Details

Karte & Anreise

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