Findlingspark Henzendorf

Beschreibung

Das Schlaubetal bezaubert zu jeder Jahreszeit tausende Naturfreunde in seiner sehr abwechslungsreichen Natur mit urwüchsigen Wäldern, in denen viele Bäche und Flussläufe zu entdecken sind, aber auch durch ausgedehnte Sumpf-, Wiesen- und Heideflächen, die sich im Kontrast zu den zahlreichen Waldflächen erstrecken. Vor allem durch die frühere Nutzung als militärisches Gelände waren die südlichen Gebiete von der Zivilisation abgeschnitten und konnten sich unberührt entwickeln. Das schuf ideale
Voraussetzungen für die ungestörte Ausdehnung der Heide auf den trockenen und nährstoffarmen Sandflächen. Für alle Naturliebhaber ist daher die Henzendorfer Heide als Teil des Naturparks Schlaubetal ein lohnendes Ausflugsziel. Besonders schön ist sie im August und September zur Heidekrautblüte, wenn sie sich wie ein lilafarbener Teppich über den flachen Boden legt. Vom Aussichtsturm hat man einen fantastischen Ausblick über die Weite der Heide.

Auf dem Weg von Henzendorf in die Heide befindet sich der Findlingspark. Er wurde nicht von der Eiszeit, sondern von Menschenhand geschaffen. Eingebettet in eine wildromantische Landschaft lädt er zum Verweilen, Träumen und Ausruhen ein. Er avancierte durch sein imposantes Findlingsensemble zu einem der beliebesten regionalen Ausflugsziele in der Nähe der Gemeinde Henzendorf. Besonders bei schönem Wetter lockt er viele Freizeitsuchende per Fahrrad oder Auto zum Picknick an. Aber auch Kutschfahrten durch das hügelige steinreiche Gelände mit über 2000 Findlingen, heidnischen Gottheiten und Runentafeln sind sehr beliebt. Am Eingang des Parks informiert eine Schautafel über die Freiluft-Ausstellung. Nach wie vor werden aus den Lausitzer Tagebaugebieten gewaltige Findlinge geborgen, die dem Findlingspark zur weiteren Bearbeitung zur Verfügung gestellt werden. Initiiert durch den Bildhauer Ulrich Thiel ist am Feldweg zwischen Henzendorf und der Heide eine in Steine gefasste Zeitschiene der Menschheitsentwicklung zu bewundern.

Künstler aus Polen und Berlin gestalteten nach dem Vorbild keltischer und hethitischer Steinmetzarbeiten kunstvolle Statuen, Reliefs, mystische Figuren und Malereien. Diese Arbeiten sollen ebenfalls die 2.000-jährige Zeitgeschichte darstellen. Die bearbeiteten und unbearbeiteten Findlinge wurden auf einer 4 Hektar großen Fläche aufgestellt.

Baujahr: Anfang der 1990er Jahre
Anfahrt: Auto: A12 Frankfurt (Oder)-Mitte, weiter auf B112 bis Neuzelle und L452 bis Henzendorf

Karte & Anreise

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Reiseauskunft der Deutschen Bahn AG

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