Neuhardenberg - Preußische Erinnerungsorte

Beschreibung

Belohnung für einen Lebensretter

1759, in der Schlacht von Kunersdorf, hatte Rittmeister Joachim Bernhard von Prittwitz (1726-93) den Rückzug Friedrichs des Großen gedeckt und ihn so vor der Gefangennahme bewahrt. Als Belohnung schenkte Friedrich II. seinem Retter das Schloss Quilitz. Im Schlossgarten steht ein von Joachim Bernhard von Prittwitz 1792 errichtetes Denkmal für Friedrich II. Es ist das älteste Denkmal für Friedrich II.

Aus Quilitz wird Neu-Hardenberg

1814 erhält der Staatskanzler Karl August Fürst von Hardenberg das Anwesen als Schenkung von König Friedrich Wilhelm III. Zu Ehren des preußischen Reformers wird der Ort in Neu-Hardenberg umbenannt. In die Zeit des Staatskanzlers fällt auch der Umbau des Schlosses nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel.1821 wird zudem der Park umgestaltet und erweitert. Auf die hierfür vom Gartenarchitekten Peter Joseph Lenné ausgearbeiteten Pläne nimmt auch Hermann Fürst von Pückler-Muskau Einfluss, ein Schwiegersohn des Fürsten von Hardenberg.

Schloss Neuhardenberg heute

Die wichtigsten Innenräume aus der Prittwitz-Zeit sind in dem von Karl Friedrich Schinkel veränderten Schloss erhalten. Die flankierenden Kavaliershäuser und das Marmordenkmal für Friedrich II. zeugen ebenfalls von dieser Zeit. In der Kirche erinnert eine von Schinkel entworfene Grabplatte vor dem Altar an General von Prittwitz und seine Gemahlin. Das Schloss Neuhardenberg ist heute Hotel, Tagungsort, Veranstaltungsstätte mit einem Kunst- und Kulturprogramm sowie Gedenkstätte an den Widerstand des 20. Juli 1944 und Museum. Besonders sehenswert ist auch der schöne Schlosspark, der das ganze Jahr besichtigt werden kann.

Karte & Anreise

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