Steinhöfel - Preußische Erinnerungsorte

Beschreibung

Joachim Christian Graf von Blumenthal in Steinhöfel

Das Gut Steinhöfel mit Schloss und Garten erwarb 1775 der Etats- und Kriegsminister Joachim Christian Graf von Blumenthal. Er hatte im Staatsdienst unter Friedrich II. Karriere gemacht. Im Jahr 1755 wurde er Präsident der Kriegs- und Domänenkammer in Magdeburg. Nach dem Siebenjährigen Krieg (1756-63) ernannte ihn der König zum Minister.
Graf von Blumenthal übernahm von seinem Vorbesitzer ein zweigeschossiges Herrenhaus. Dieses ist in der Grundsubstanz in dem mehrfach erweiterten Gebäude erhalten und wird heute als Hotel genutzt. Auch ein Wirtschaftsgebäude, später repräsentativ zur Bibliothek umgebaut, gehörte dazu. Der Schlosspark ist heute wie früher von überregionaler Bedeutung.

Die „Königseiche“

Friedrich II. soll während des Siebenjährigen Krieges kurz vor der Schlacht bei Kunersdorf am 12. August 1759 den Park des Gutes als Rastort genutzt haben. Unter heute noch erhaltenen Stieleiche, der sogenannten „Königseiche“, soll er gemeinsam mit anderen hohen Offizieren gefrühstückt haben. Heute ist der Park Steinhöfel zur Besichtigung frei zugänglich, im Schloss befindet sich ein Hotel.

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