Turmwanderweg / Turm-Diplom

Von Turm zu Turm mit Diplom

  Länge   Dauer
16 km 3.5 h

Beschreibung:
Seit dem Jahre 2005 gibt es den Turmwanderweg. Er verbindet auf zwölf Kilometer Länge und insgesamt 490 Höhenmetern vier Aussichtstürme sowie mehrere Aussichtspunkte und zeigt Bad Freienwalde von einer seiner schönsten, seiner hügeligen Seite. Und das vermutet man inmitten der Norddeutschen Tiefebene so sicher nicht unbedingt: Steile Anstiege, tiefe Schluchten, tiefe Wälder und nicht zuletzt die schönen Aussichten auf das Niederoderbruch und Bad Freienwalde als älteste märkische Kurstadt.
All das lässt den Turmweg zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Selbstverständlich kann die ganze Familie „turmwandern“: die ältesten Turm-Diplomanden sind über 80, die jüngsten gerade mal einige Monate jung.

Das Diplom abzulegen, ist im Prinzip ganz einfach: Haben Sie Aussichts-, Eulen-, Schanzen- und Bismarckturm bestiegen und sich den Aufstieg auf der Turmkarte bestätigen lassen, erhalten Sie das beliebte Bad Freienwalder Turm-Diplom. Sie müssen dazu lediglich noch das ausgefüllte „Stempelkärtchen“ bei der Tourist-Information abgeben bzw. einsenden und bekommen dann in der Regel umgehend Ihr ganz persönliches Diplom ausgehändigt.

Länge: 13 km, ca. 4 Stunden (einschließlich der Turmbesteigungen)

Start: Bismarckturm auf dem Schlossberg bei Bad Freienwalde / Falkenberg (Mark)
Ziel: Aussichtsturm auf dem Galgenberg in Bad Freienwalde

Markierung: weißer Turm auf braunem Grund bzw. Beschriftung „Turmwanderweg“, roter Punkt (Oderlandweg)

Wegbeschreibung:
Ausgangspunkt ist der Bahnhof in Falkenberg/Mark. Von dort geht es ins Ortszentrum und an der Kreuzung links die B 167 entlang in Richtung Bad Freienwalde bis zum Fontaneplatz. Der Markierung des Theodor-Fontane-Weges (blauer Strich auf weißem Grund) folgend, geht es in den Wald, bis am Ortsrand linker Hand die Markierung für den Turmwanderweg beginnt. Zum Kammweg geht es nun steil hinauf, wo eine herrliche Strecke durch Laub- und Mischwald auf guten Waldwegen in Richtung Bismarckturm führt. Vorbei an der Schutzhütte Tobbenberg geht es über kurze Auf- und Abstiege bis zu einer Wegkreuzung. Hier links eingebogen, geht der Weg leicht bergab, bis der auf dem Schlossberg gelegene Bismarckturm erreicht ist (ca. 1 Stunde von Falkenberg/Mark).

Ein Aufstieg auf den Turm (1895 erbaut, 112 Stufen, 28 Meter hoch) wird bei gutem Wetter belohnt mit einer atemberaubenden Aussicht zum Schiffshebewerk Niederfinow, auf das Niederoderbruch, das Oberbarnimer Waldhügelland und auf die Altstadt von Bad Freienwalde. Nicht vergessen werden sollte der Stempel auf der Turm-Tour-Karte (erhältlich beim Turmwächter)!

Anschließend geht es zurück zur Wegekreuzung, wo links der Wegmarkierung gefolgt wird. Kurz darauf wird der "Watzmann" umrundet. Dann geht der Weg hinunter in die Mariannenschlucht und wieder hinauf, wo der idyllisch gelegene Teufelssee erreicht wird (ca. 45 Minuten vom Bismarckturm).

Auf einer schmalen Straße geht es jetzt an der Jugendherberge „Am Teufelssee“ vorbei bis zum Umspannwerk. Dort geht es rechts in den Wald hinein. Ein kurzer Anstieg führt zum "Thüringer Blick", der einige Meter vom Hauptweg entfernt nach links abzweigt. Wieder auf dem Turmweg zurück, gelangen wird zu einer Wegespinne: Hier geht es auf dem breiten Waldweg nach rechts, dann links bis zu den ersten Häusern.

Das Haus der Naturpflege mit dem Eulenturm ist nun nicht mehr weit (ca. 45 Minuten vom Teufelssee). Im weitläufigen Schau- und Lehrgarten gibt es viele stille Ecken, wo man sich zu einem Picknick niederlassen kann.

Im Naturschutzmuseum gibt es viel Wissenswertes über das Lebenswerk des Naturschutznestors und Schöpfers der Naturschutzeule Kurt Kretschmann. Gestärkt geht es die 54 Stufen den Eulenturm hinauf. Auch dieser Aufstieg wird mit einem Ausblick auf das Bad Freienwalder Waldgebiet sowie die Innenstadt und das Kurviertel belohnt. Hier kann man durch das dichte Grün oberhalb des Moorbades die Kapelle erahnen.

Nach dem Abstempeln der Turm-Tour-Karte geht es der Turmmarkierung entsprechend über die B 158 und rechts weiter den Berg hinauf. Beim Bürger- und Jugendzentrum „Offi“ muss man links einbiegen und zwischen den Bäumen den Weg zum Jahnstadion hinabsteigen. Von dort führt der Weg rechts am Stadion vorbei in Richtung der Schanzenanlage „Sparkassen-Skiarena“ im Papengrund. Der Anlaufturm der 66-Meter-Skisprungschanze kann ebenfalls bestiegen werden und belohnt den Kraxler nicht nur mit einem Stempel auf der Teilnehmerkarte für das Turm-Diplom sondern auch mit einem Blick ins weite Land und über die 4 Schanzen (K 10, K 20, K 40, K 66).

Der Turmweg führt nun weiter durch die Papenberge und am "Rosengarten" (ehemaliger Brunnenfriedhof) vorbei zur Kurfürstenquelle. Diese liegt zwar einige Schritte von unserem Weg entfernt. Aber dem Quellwasser wird eine heilende und belebende Wirkung nachgesagt; ein Schluck frisches Quellwasser gibt also einen Energieschub für die nun folgende letzte Etappe, die mit dem steilen Aufstieg über 225 Stufen zur bereits erwähnten Kapelle beginnt. Das kleine Gebäude entstand 1887 und erinnert an den 1816 an gleicher Stelle erbauten Vorgängerbau.

Nun geht es auf dem Turmwanderweg wieder steil hinab. Bald schon wird die alte Straße nach Sonnenburg überquert, wo der Weg außer mit dem Turmsymbol auch mit einem gelben Punkt markiert ist: Beide Markierungen führen geradewegs zum Aussichtsturm auf dem Galgenberg. Dieser letzte Turmaufstieg garantiert auch den letzten Stempel auf der Turm-Tour-Karte. Zum Bahnhof gelangt man über den Stufenabstieg vom Turm in Richtung Melcherstraße. Am Ende der Straße führt das Besucherleitsystem über den Schlosspark zur Königstraße, Marktplatz, Bahnhofstraße und schließlich zum Bahnhof.

An-/Abreise:

  • mit der Regionalbahn RE 3 oder RB 24 bis Eberswalde, weiter mit RB 60 bis Falkenberg/Mark
  • zurück ab Bahnhof Bad Freienwalde (Oder)

Sehenswürdigkeiten an der Strecke:

  • Bismarckturm
  • Ev. Gäste- und Tagungshaus Malche
  • Eulenturm
  • Schanzenturm
  • Aussichtsturm

Die besten Restaurants:

  • Waldgaststätte "Köhlerei"

Informationen vor Ort:

  • Bad Freienwalde Tourismus GmbH / Tourist-Information Bad Freienwalde

Karten / Literatur

Karte & Anreise

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