Sommerklänge - Klassik im Park

Es wird ein bisher einmaliger Konzertsommer, der auf die Bewohner und die Besucher der beiden Oderstädte Slubice und Frankfurt wartet und das alles ohne jede Zutrittsbarriere. Dabei sein kann jeder. Eintritt braucht man nicht bezahlen. Eine Decke, ein mitgebrachter Stuhl oder einfach ein Stück freier Wiese reichen, um den Melodien hochkarätiger Künstler zu lauschen. Insgesamt 12 Konzerte in verschiedenen Frankfurter und Slubicer Parks unter dem Motto "Sommerklänge - Klassik im Park" sollen die Zuschauer begeistern. Zu hören gibt es leichte klassische Musik von Vivaldi über Chopin und Haydn bis hin zu Musicalstücken.

18. Juli 2021
  • © Seenland Oder-Spree/Rene Matschkowiak

  • © Seenland Oder-Spree/Rene Matschkowiak

  • © Seenland Oder-Spree/Rene Matschkowiak

  • © Seenland Oder-Spree/Rene Matschkowiak

  • © Seenland Oder-Spree/Rene Matschkowiak

  • © Seenland Oder-Spree/Rene Matschkowiak

  • © Seenland Oder-Spree/Rene Matschkowiak

  • © Seenland Oder-Spree/Rene Matschkowiak

  • © Seenland Oder-Spree/Rene Matschkowiak

  • © Seenland Oder-Spree/Rene Matschkowiak

Schon bei der ersten Veranstaltung am 18. Juli auf dem Anger war der Andrang groß. „Es ist ein tolles neues Format, das die Seele streichelt“, sagte Oberbürgermeister René Wilke bei den Konzertankündigungen. Den Menschen ein kulturelles Sommererlebnis anzubieten, war das Anliegen vom Leiter des Stadtmarketings, Tomasz Pilarski, sowie vom Co-Organisator Stefan Reuter. "Wir wollten Musiker mit Bezug zur Region verpflichten", sagt Tomasz Pilarski, was ihm gut gelungen ist. Das neben Akteuren des Brandenburgischen Staatsorchesters besonders viele polnische Künstler zur kulturellen Bereicherung beitragen, ist freilich seinen guten Kontakten zu verdanken. „Ich denke bei dem Konzertsommer in Frankfurt und Slubice immer an den Choriner Musiksommer“, so Tomasz Pilarski. Bei dem sitzt er auch im dortigen Beirat. „Wir haben natürlich nicht diese finanziellen Möglichkeiten wie in Chorin und doch konnten fast schon Weltstars auf ihren Gebieten verpflichtet werden“, freut er sich.

FRA-210719-sommerkonzert (9 von 36)
© Seenland Oder-Spree/Rene Matschkowiak

Stolz sind die Organisatoren Maciej Smolag dabei zu haben. Der 18-Jährige gilt als Klavierwunderkind aus Slubice. Er hat Wettbewerbe in ganz Europa gewonnen und wird nach dem Sommer sein Musikstudium in Warschau beginnen. Am 31. Juli ist er aber vorher in Slubice auf dem Platz Bohaterow zu hören und am 01. August um 11 Uhr auf dem Ziegenwerder. Immer zusammen mit dem Streichquartett Con Amabile. Übrigens der einzige Künstler, der zwei Konzerte gibt. Ansonsten werden die Samstagabendkonzerte in Slubice und die Sonntagmorgenkonzerte in Frankfurt von verschiedenen Musikern bestritten.

Zum Auftakt am 18. Juli um 11 Uhr brachte das Karlowicz Streichquartet der Philharmonie Szczecin Vivaldi Klänge auf den Anger zu Gehör. In der Konzertpause konnte Zuschauer einen langsamen Walzer lernen, der von der Tanzgruppe Bohema aus Slubice vorgeführt wurde. Aber auch Akkordeonklänge vom weltweit einzigartigen Motion Akkordeon Trio sind im Laufe des Sommers zu hören.

FRA-210719-sommerkonzert (11 von 36)
© Seenland Oder-Spree/Rene Matschkowiak
FRA-210719-sommerkonzert (27 von 36)
© Seenland Oder-Spree/Rene Matschkowiak

Wem die Vorbereitung des eigenen Picknicks zu aufwendig ist, der kann sich im Vorfeld für 25 Euro unter 0335/ 4010151 einen Picknickkorb bei der Gastronomin Christel Maul bestellen. Der ist gefüllt mit Sekt, Saft, Wasser, Croissants oder Brot und allerlei von ihr selbst hergestellten Salaten und Antipasti-Kreationen. Satt wird man so in jedem Fall und der Sonntagmittag lässt sich nicht besser genießen. Getränke und Kaffee gibt es allerdings vor Ort auch ohne Vorbestellung.

FRA-210719-sommerkonzert (1 von 36)
© Seenland Oder-Spree/Rene Matschkowiak

Am 05. September findet das letzte Konzert im Park vor dem Kleistforum mit dem Brandenburgischen Staatsorchester statt und das übergibt dann den Veranstaltungsstaffelstab an das Kleistforum, wo die neue Veranstaltungssaison hoffentlich starten kann. Selbst die Regenvariante für die Sommerklänge in den Oderstädten hat mit der Frankfurter St. Marienkirche ihren Reiz und ein Besuch lohnt auch dann auf jeden Fall.