Gipfelstürmer

Unsere Seenlandentdeckerin Stephanie wandert gemeinsam mit einer Freundin die Gipfelstürmertour von Falkenberg (Mark) nach Bad Freienwalde. Lasst euch von ihrem Erlebnis inspirieren!

09. Mai 2021
  • © Seenland Oder-Spree e.V. / Stephanie Panne

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Die Gipfelstürmertour beginnt am Bahnhof von Falkenberg. Unser Ziel ist das über 20 km und über 1.000 hm entfernte Bad Freienwalde!
Unterwegs treffen wir auf andere Wanderer, die die Gipfelstürmertour als Vorbereitung für ihren Transalp etwa alle 3 Wochen nutzen – Wahnsinn! Leider haben wir uns anfangs verlaufen, weshalb wir durch den ganzen Ort wandern, um zu dem Wasserfall zu gelangen. Das war etwas nervig und kostet uns viel Kraft und Zeit, nächstes Mal aber wissen wir, wie es funktioniert.

Der „Wasserfall“ bietet einen sehr angenehmen Aufenthalt und so verweilen wir für einen Moment und genießen das Plätschern des Wassers. Nachdem wir den Sportplatz erreichen, wird es spannend - wir wandern entlang romantischer kleiner Pferdekoppeln und beginnen den Aufstieg zur Tobbenberghütte. Dieser Abschnitt ist anspruchsvoll, gut zu laufen durch einen herrlichen Mai-Wald. Beim Bismarckturm angekommen genießen wir einen wunderschönen und fantastischen Ausblick und können uns jetzt gut orientieren, wo wir sind. Hier also unbedingt rauf!

Teufelssee Gipfelstürmer
© Seenland Oder-Spree e.V. / Stephanie Panne

Nach dem - sehr unspektakulären, da mitten im Wald gelegenen höchsten Punkt Brandenburgs dem „Watzmann“ - erreichen wir eines der absoluten Highlights der Tour: den traumhaft gelegenen Teufelssee, der märchenhaft einen perfekten Platz zum Picknicken bietet. Wir fühlen uns fast wie im tiefsten Bayern. Reingesprungen sind wir natürlich auch – schön erfrischend, aber doll schlammig… Es geht knackig weiter bis zum Thüringer Blick. Rennsteig-Feeling kommt auf. Besonders zu dieser Jahreszeit im Mai ist die Umgebung in ein zartes Grün gehüllt und der weite Blick möglich.

Thüringer Blick
© Seenland Oder-Spree e.V. / Stephanie Panne

Das nächste Highlight erleben wir am Haus der Naturpflege mit seinem Eulenturm. Dieses Fleckchen Garten kann mit Fug und Recht als Paradies bezeichnet werden. Es ist liebevoll, einzigartig, klein, überschaubar und informativ aufgebaut. Wir nutzen die Zeit, um bei dem netten kleinen Verkaufsladen im Hof des Hauses ein Eis zu essen. Hier ergibt sich außerdem die Möglichkeit, die Toilette aufzusuchen. Und gelernt haben wir: Die Naturschutz Eule – jedem in Deutschland bekannt von den Schildern – ist in Bad Freienwalde erdacht worden.

Ebenfalls beeindruckend ist der Schanzenturm – fast wie in Garmisch-Partenkirchen! Wir sind dann allerdings doch erleichtert, dass er aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen war. Diese Treppen auch noch hinaufzusteigen… puh, das wäre ein Kraftakt geworden!

Die Treppen hinauf zur Kapelle bringen uns erneut ins Schwitzen und wir sind froh, als wir nach einem langen und anstrengenden Stück in wunderbarer Natur den Galgenberg mit seinem Aussichtsturm erreichen. Hier können wir erneut einen traumhaften Ausblick genießen und beißen in unsere letzte Stulle.

Kapelle Gipfelstürmer
© Seenland Oder-Spree e.V. / Stephanie Panne

Der letzte Weg verläuft durch das malerische Bad Freienwalde mit seiner wunderbaren klassizistischen Architektur. Wir nehmen uns vor, beim nächsten Mal definitiv einen Absacker auf dem Marktplatz zu trinken. Nach sieben Stunden harter Tour sausen wir mit der kleinen Bahn innerhalb von unglaublichen 6 Minuten zurück nach Falkenberg (Mark). Unser Auto steht noch am Bahnhof und wir nehmen uns vor, die Tour im Herbst erneut zu wagen, da wir vermuten, dass das Blätterwerk zu dieser Zeit einen ganz besonderen Reiz bieten wird.
Unser Fazit: unbedingt nachwandernswert!

Den Tourenverlauf sowie verschiedene Highlights entlang der Route findet ihr unter folgendem Link bei Komoot:
Mekka für Gipfelstürmer von Falkenberg (Mark) nach Bad Freienwalde | Wanderung | Komoot