7. Etappe "66-Seen-Wanderweg": Die Seenkette im Gamengrund

  Länge   Dauer
24 km 6 h

Beschreibung:
Die Etappe ist die Fortsetzung der Wanderung durch den Gamengrund, der im Norden mit dem Gamensee beginnt und im Süden in das Gebiet der Strausberger Seen übergeht. Obwohl mehr als 23 Kilometer dieser Strecke durch Wald verlaufen, ist die Wanderung sehr abwechslungsreich: Der Wald ändert ständig seinen Charakter, man kommt an neun Seen vorbei, wandert zehn Kilometer auf Uferwegen, die an vielen Stellen die Sicht auf das jeweilige Gewässer freigeben. Auf dieser Etappe müssen nur 89 Steigungsmeter und 123 m Gefälle überwunden werden, wodurch diese Strecke sehr angenehm zum Wandern ist. Sie erreichen eine maximale Höhe von 102 m ü. N. N. und eine minimale Höhe von 60 m ü. N. N..

Länge: 7. Etappe "66-Seen-Wanderweg": Die Seenkette im Gamengrund, 28 km, 6,5 Stunden reine Gehzeit

Start/Ziel: Leuenberg - Strausberg-Stadt. Start dieser Etappe ist die Gartenstraße in Leuenberg, der wir in westlicher Richtung bis zum Waldrand folgen. Der Route folgend, kommen wir auf der Berliner Straße in Strausberg an. Wenn Sie dieser in nördlicher Richtung folgen, geht diese in die August-Bebel-Straße über, an deren Ende Sie in östlicher Richtung den S-Bahnhof erreichen.

Markierung: Blauer vollflächiger Kreis auf weißem Spiegel

An- und Abreise:

  • Bahn: Regionalbahnlinie 25 Berlin-Lichtenberg - Werneuchen oder Regionalbahnlinie 60 Berlin-Lichtenberg - Eberswalde - Wriezen - Werbig - Frankfurt (Oder), S-Bahn Verkehr mit der S5 in Strausberg
  • Bus: Buslinie 882 oder 887 nach Leuenberg
  • PKW: Über 158 nach Leuenberg, von Strausberg über B1/B5

Wegbeschreibung / Sehens- und Wissenswertes:
Im Verlauf des Gamengrundes ist in beiden Richtungen besonders deutlich, dass hier eine eiszeitliche Abflussrinne durch Schmelzwasser eine langgezogene Einkerbung in der Landschaft hinterlassen hat. Sie zieht sich fast bis nach Strausberg. Und da sich dieser Graben nicht gut zu irgendeiner Nutzung eignete, dazu noch recht abseits größerer Zentren liegt, findet man weitgehend unberührte Natur ohne Siedlungsspuren. In Leuenberg erlebt man ein weiteres typisch brandenburgisches Dorf mit uralter Feldsteinkirche und alten Bauerngehöften. Das Gebiet des Kessel- und Paradiessees war ein versumpfter größerer See, der im Laufe der Jahrtausende verlandete und Torf bildete. Als Ergebnis eines nicht mehr genutzten Torfstiches ist der besonders reizvolle, aber von den übrigen sich doch sehr unterscheidende Paradiessee entstanden. Besonders eindrucksvolle Motive bietet er, wenn man ihn auf dem ziemlich sumpfigen Pfad umrundet. Mit der Wesendahler Mühle stößt man auf eine alte Wassermühle, die sehr romantisch im Wald liegt. Von der anderen früher existierenden Wassermühle, der Spitzmühle, kündet dagegen nur noch der Name. Der Endpunkt dieser Etappe bildet Strausberg, eine hübsch gelegene Kleinstadt.

Karte/Literatur:

Karte & Anreise

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