9. Etappe "66-Seen-Wanderweg": Sieger nach Punkten

  Länge   Dauer
20 km 5 h

Diese Tour ist die abwechslungsreichste aller Etappen und beinhaltet fast alle Schönheiten, die Brandenburg zu bieten hat. Diese Landschaft erreicht gemäß den Qualitätskriterien des Deutschen Wanderverbandes die höchste Punktzahl aller Etappen. Mit Ausnahme der Ortsdurchquerung von Rüdersdorf und der Seepromenade in Woltersdorf weist die Etappe durchgängig unbefestigte ideale Wanderwege bis kurz vor dem Bahnhof Hangelsberg auf. Auf 20,4 km müssen lediglich 50 Steigungsmeter und 49 m Gefälle überwunden werden. Diese befinden sich auf einer maximalen Höhe von 48 m ü. N. N. und einer minimalen Höhe von 33 m ü. N. N..

Länge: 9. Etappe "66-Seen-Wanderweg": Sieger nach Punkten, 22 km, 5 Stunden reine Gehzeit

Start/Ziel: Rüdersdorf - Hangelsberg. Ausgangspunkt der 9. Etappe ist die Marienstraße in Rüdersdorf, von der aus Sie in südwestlicher Richtung auf das Ufer des Kalksees stoßen. Diese Etappe führt Sie bis zum Bahnhof in Hangelsberg.

Markierung: Blauer vollflächiger Kreis auf weißem Spiegel

An- und Abreise:

  • Bahn: S-Bahn Verkehr mit der S3 nach Friedrichshagen, Straßenbahn (Tram 88) nach Rüdersdorf, Regionalexpress RE1 von Hangelsberg nach Berlin/Frankfurt (Oder)
  • PKW: A10 Ausfahrt Rüdersdorf, in Hangelsberg auf A10

Wegbeschreibung / Sehens- und Wissenswertes:
Auf dem Uferweg entlang des Kalksees wechseln sich urwüchsige Uferpartien mit weiten Seeblicken ab, das idyllisch zwischen zwei Seen gelegene Woltersdorf bietet Gastronomie und vom Aussichtsturm auf dem Kranichsberg eine Sicht über Wasser und Wald, die man sich nicht entgehen lassen sollte (Aufstieg für Wanderer etwa 20 Minuten). Auch die Klappbrücke an der Schleuse und die alte Straßenbahn sind besondere Attraktionen. Nach der Uferpromenade entlang des Flakensees mit Badestelle erreicht man die Gerhart-Hauptmann-Stadt Erkner. Hier schließt sich das romantische Löcknitztal an, ein kleiner Schlenker zum Gerhart-Hauptmann-Museum im Stadtzentrum lohnt sich. Das Flüsschen schlängelt sich in ursprünglicher Weise durch Wald- und Auenlandschaften. An seinem Ufer ist eine große Vielfalt an Pflanzen und unterschiedlichen Waldarten zu Hause. Mitten im Wald, einsam und abgelegen sieht man eine Fischzuchtanlage, die Gastronomie und davon unabhängige Rastplätze an ihren Fischteichen anbietet. Hochwald bietet den Abschluss der Tour. „Hoch“ ist der Kranichsberg mit seinem Aussichtsturm, denn immerhin bilden seine 104 Meter und die Aussichtsturmhöhe den erlebbaren „Höhepunkt“ des 66-Seen-Weges, „tief“ ist die Schlucht in Rüdersdorf.

Karte/Literatur:

Karte & Anreise

Bitte geben Sie Ihre Startadresse ein