Im Fluss der Zeit – Jüdisches Leben an der Oder

In 165 Tagen

Auf einen Blick

Die Landschaft an der Oder mit ihren wechselnden herrschaftlichen und nationalen Zugehörigkeiten war über Jahrhunderte ein Begegnungsraum. Hier kreuzten sich auch die deutsch-jüdische und die polnisch-jüdische Kultur. In der Neuzeit bedrohte der Nationalismus, gepaart mit dem Antisemitismus, diese kulturelle Vielfalt an Oder, Obra und Warthe. Der Nationalsozialismus zerstörte sie. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden weite Abschnitte der Oder zur deutsch-polnischen Grenze und die deutsche Bevölkerung aus den Regionen östlich des Flusses vertrieben. Polen fanden hier eine neue Heimat und für kurze Zeit schien es, dass in Niederschlesien und Pommern jüdisches Leben heimisch werden könnte. Mehrere Zehntausend polnisch-jüdische Holocaustüberlebende siedelten sich hier an, doch die meisten wanderten bis Ende der 1960er Jahre wieder aus. Die jahrhundertelange Anwesenheit von Juden an der Oder fiel dem Vergessen anheim, ihre Spuren wurden oft zerstört.

Termine im Überblick

Auf der Karte

Im Fluss der Zeit – Jüdisches Leben an der Oder
SEMINARhaus, Jüdisches Museum
Gartenstraße 6
16303 Schwedt/Oder

Ansprechperson

Frau Grodon
Jüdenstraße 17
16303 Schwedt/Oder

Tel.: +49 (0)3332 23460
E-Mail:
Webseite: www.schwedt.eu/juedisches-museum

Allgemeine Informationen

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