500 Jahre Reformation im Seenland Oder-Spree

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Martin Luthers Thesen und die daraus entstehende Reformationsbewegung hatten eine Vielzahl von Veränderungen zur Folge. Am 31. Oktober 2017 jährt sich der Anschlag der Thesen zum 500. Mal. Doch welchen Einfluss hatten die damaligen Ereignisse auf Brandenburg und speziell unsere Region?

Reformation in Frankfurt (Oder)

Als Handels- und Universitätsstadt war Frankfurt (Oder) war Mitte des 16. Jahrhunderts in geistiger und kultureller Hinsicht Mittelpunkt der Mark Brandenburg. So wurde Ablasshändler Johann Tetzel 1517 in Frankfurt (Oder) freudig begrüßt. An der Universität Viadrina entstanden die 106 Gegenthesen zu Luthers Thesen.

Als „Anti-Wittenberg“ hatte Frankfurt (Oder) auf lange Sicht jedoch nur schlechte Chancen gegenüber der Stadt an der Elbe. Nach 1539 entwickelte sich die Stadt jedoch zu einem zentralen Dreh- und Angelpunkt der Reformation, nachdem der kurfürstliche Landesherr zum Luthertum übergetreten war.

Reformation in Fürstenwalde/Spree

Zum Beginn der Reformation war Fürstenwalde seit ca. 140 Jahren die Residenz des Bistums Lebus, dessen Bischöfe überzeugte Gegner der Reformation waren. So folgte die Stadt erst später den Lehren Luthers, nachdem es in der Bevölkerung Aufruhr gab und der Bischof mehr und mehr in Bedrängnis geriet.

1535 kam Joachim II. als Kurfürst aus den Thron, welcher der Reformation positiv gegenüber stand.

Museum Fürstenwalde

Fürstenwalde/Spree

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Veranstaltungen anlässlich des Reformationsjubiläums

Do 9. - So 12. November 2017