© Kunstgussmuseum Lauchhammer

Eisenwerkhof Lauchhammer

Auf einen Blick

  • Lauchhammer
Die Balancier-Zylinder-Gebläsemaschine am Eingang des Werkhofes wurde 1837 in Lauchhammer für ein Hüttenwerk in Sachsen gefertigt. Das 30 Tonnen schwere technische Denkmal kam 1929 wieder zurück nach Lauchhammer. Damals wie heute beeindruckt die Maschine mit ihren gewaltigen Schwinghebeln und dem Wasserrad von 4,40 Metern Durchmesser.
Im Eisenwerkhof ließ die Freifrau von Löwendal am 25. August 1725 den ersten Hochofen und einen Eisenhammer in Betrieb gehen. Denn in den Feuchtgebieten rund um das heutige Lauchhammer wurden größere Mengen von Raseneisenstein an der Erdoberfläche gefunden, also verhüttbares Erz. Damit war die Industrialisierung der Region eingeleitet. Der „Hammer im Lauch“ – so entstand der Name der heutigen Stadt. Nach dem Tod der Freifrau erbte ihr Patensohn, der kunstsinnige Detlef Carl Graf von Einsiedel (1737-1810), den gesamten Besitz und erweiterte das Unternehmen um den Eisenguss. Nebenan kann man einen Blick in den Hof des ehemaligen Eisenwerkes werfen. Dort stehen die Büsten der Freifrau von Löwendal, ihres Erben und seines Sohnes Detlev Graf von Einsiedel (1773-1861).

Auf der Karte


Am Werk 2
01979 Lauchhammer
Deutschland

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