© Nadine Schmid

ExRotaprint

Auf einen Blick

  • Berlin
Die Industrie hat mit ihren Gebäuden das Berliner Stadtbild maßgeblich mitgeprägt. Unter vielen spannenden Beispielen ragen die eigenwilligen Verwaltungs-, Büro- und Produktionsbauten der Rotaprint besonders heraus. Sie wurden in den 1950er Jahren von dem Architekten Klaus Kirsten entworfen. Typisch ist für diese Gebäude der Nachkriegsmoderne der großzügige Einsatz der Materialien Glas, Beton und Stahl.

1991 wurde das Gelände unter Denkmalschutz gestellt. Zwei Jahre zuvor war die Firma Rotaprint, die hier seit 1904 Druckmaschinen hergestellt hatte, in Konkurs gegangen. Gelände und Gebäude fielen an die Stadt Berlin.

2004 entwickelten zwei bildende Künstler ein Konzept, wie sie gemeinsam mit anderen Mietern vor Ort das Gelände übernehmen könnten. Sie gründeten einen Verein und verhandelten erfolgreich mit dem Senat und dem Liegenschaftsfonds Berlin. Drei Jahre später konnten sie das Gelände mit einer Kombination aus Gemeinnützigkeit und 99-jährigem Erbbaurecht erwerben. Heute erlebt das Gelände eine heterogene Nutzung aus Kultur, Gewerbe und Sozialem mit dem Ziel einer integrativen, langfristig stabilen und finanziell tragfähigen Perspektive für den Standort.

Auf der Karte

ExRotaprint
Gottschedstr. 4
13357 Berlin
Deutschland

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