© Anna Fiebig

Schlosspark Kossenblatt

Auf einen Blick

  • Kossenblatt
Bauherr der mittelalterlichen Wasserburg und des späteren Barockschlosses Kossenblatt war Feldmarschall Hans Albrecht von Barfus. Den 1699 begonnenen Bau musste seine Witwe Eleonore Gräfin Dönhoff beenden. Am ungewöhnlichsten für die in der Stilepoche üblichen Anlage von märkischen Landschlössern war sicher die Ausrichtung des Gebäudes zum Garten hin und nicht zur Hauptzufahrt des Schlosses. Nach der Vollendung des Baus ließ Eleonore den Garten, Brücken und ein Wirtschaftsgebäude anlegen und nahm Flussregulierungen vor. Die enge Verknüpfung des Schlosses mit dem Park war außergewöhnlich für die damalige Zeit. Der Gärtner Johann Borsch pflegte den Park im Auftrag der Gräfin ab 1699.

1736 kaufte König Friedrich Wilhelm I. das Anwesen als Alterssitz, hielt sich aber nur sehr kurze Zeit dort auf. Der zwischen Spree und der Straße nach Wittmannsdorf gelegene Lustgarten ist inzwischen etwas verwildert. Allerdings zeigt er bei genauer Betrachtung nach wie vor deutliche Spuren der barocken Bebauung. Das Schloss befindet sich heute in Privatbesitz.

Baujahr: um 1704​
Anfahrt: Auto: A12 bis Abfahrt Storkow, B246 Richtung Storkow, L422, K6725 und L443 bis Lindenstraße in Tauche; Bahn: RE1 bis Frankfurt (Oder), weiter mit RB36 bis Beeskow, mit dem Bus bis Kossenblatt 

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Schlosspark Kossenblatt

Lindenstraße 37
15848 Kossenblatt
Deutschland

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