Über Altlandsberg

Wie mag das Leben in einem typischen märkischen Städtchen ausgesehen haben, das damals weitab von Berlin lag? Altlandsberg erzählt diese Geschichte.

07. April 2020
  • © Seenland Oder-Spree/Florian Läufer

  • © Seenland Oder-Spree/Schlossgut Altlandsberg GmbH

  • © Seenland Oder-Spree/Michael Schön

Das ehemalige Ackerbürgerstädtchen blickt auf eine fast acht Jahrhunderte lange Geschichte zurück und wurde bereits im frühen 13. Jahrhundert gegründet. Die beeindruckende Stadtmauer und das denkmalgeschützte Kopfsteinpflaster vermitteln einen Eindruck vergangener Zeiten.

Von Osten her erreicht man den Ort durch das Strausberger Tor mit dem Storchenturm, auf dem seit 1897 regelmäßig Störche nisten. Neben den kleinen Bürgerhäusern sticht das Scheunenviertel hervor, ein in Brandenburg einzigartiges, denkmalgeschütztes Ensemble mehrerer Scheunen aus dem 18. Jahrhundert.

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© Seenland Oder-Spree / Florian Läufer

Altlandsberg enstand zunächst als eine von Wasser und Sumpf umgebene Siedlung, gelegen am Handelsweg von der Spree zur Oder.

1230 erstmals urkundlich erwähnt, kam der Ort um 1245 zur Mark Brandenburg. Die ehemalige Ackerbürgerstadt Altlandsberg ist seit 1993 Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft "Historische Stadtkerne" des Landes Brandenburg und präsentiert sich, nur wenige Kilometer von der deutschen Hauptstadt entfernt, als Kleinstadtidylle mit Zeugnissen aus mehreren Jahrhunderten bewegter Stadtgeschichte.