Geschichte der Kurstadt

Als Kaufmannssiedlung an einem wichtigen Oder-Übergang entstanden, wurde der Ort 1316 erstmals urkundlich erwähnt. Mit der Entdeckung heilkräftiger Quellen begann 1683 die Badetradition der Stadt, die seit 1925 Bad Freienwalde heißt.

07. April 2020

Bis heute bildet die Stadtpfarrkirche St. Nikolai das Zentrum des Ortes. An der Spitze des dreieckigen Marktplatzes stehend, reicht die Geschichte der mittlerweile denkmalgeschützten Kirche bis in die Zeit der Stadtentstehung zurück. Die roten gotischen Backsteinmauern stehen zum Teil noch auf jenen Feldsteinen, aus denen der Vorgängerbau des Gotteshauses im 13. Jahrhundert errichtet wurde.

1840 wurden Moorbäder eingeführt, die anfangs nach einem Geheimrezept verabreicht wurden. Die historischen Kuranlagen wurden mit einem Klinikneubau ergänzt, der 1994 der Öffentlichkeit übergeben wurde.

Zum Wahrzeichen der Stadt wurden auch ihre vier Türme Aussichts-, Bismarck-, Eulen-, und Schanzenturm. Das Moorheilbad hält ein unerschöpfliches Angebot an gesundheitsfördernden Ressourcen für den Menschen bereit. Der Kurort Bad Freienwalde ist dafür bestes Beispiel.