zur Region entlang der Spree

Vom Spreewald kommend, fließt die Spree ab Trebatsch einmal längs durch das gesamte Seenland Oder-Spree hindurch, bis sie in Erkner in den Dämeritzsee mündet und sich dann ihren Weg in unsere Hauptstadt Berlin bahnt. Der schöne Flusslauf gibt, gemeinsam mit der Oder, dem Seenland Oder-Spree seinen Namen.

© Angelika Laslo

Mit dem Kanu bis zum Schwielochsee

Einer der bekanntesten Flüsse der durch Brandenburg nach Berlin fließt, ist die Spree. Der Ort Trebatsch eignet sich besonders gut als Ausgangspunkt für eine schöne Kanutour entlang der Spree bis nach Berlin. Wasserfreunde durchqueren dabei den kurvigen Verlauf der Spree. Dabei kann man urige Landschaften, besondere Tiere, wie den Reiher und hervorragende Fischgründe entdecken. Auch ein Abstecher in den weitläufigen Schwielochsee ist empfehlenswert. Dafür kann man kurzerhand in das nördliche Ende des Sees abbiegen. Mit einer Wasserfläche von 13,3 km² ist er der größte natürliche See in unserem schönen Land Brandenburg. Rund um den See bieten sich viele Möglichkeiten zum Baden und unser schönes Seenland zu genießen.

Kanufahrer auf dem Schwielochsee
© Florian Läufer

Vom See bis zur Burg Beeskow

Für Fahrer, die es nicht so weitläufig mögen, ist die Fahrt über den Leißnitzer See und Glower See ideal um die Ruhe zu genießen. So haben auch die kleineren Seen ihre natürlichen Reize und vor allem auch ihre Liebhaber. So auch der Ranziger See, der mit seiner hervorragenden Wasserqualität Campingfreunde anzieht. Aber auch eine Rast in Beeskow lohnt sich auf jeden Fall. Eine schöne Sehenswürdigkeit in der Stadt ist die Burg Beeskow mit einem tollen Museum, aber auch mit sehenswerten Veranstaltungen und Kunstausstellungen.

Burg Beeskow außen, Eingang, Säule, Seenland Oder-Spree, Foto: Florian Läufer
© Seenland Oder-Spree/Florian Läufer

Ursprüngliche Natur entlang der Spree

Bei einer Kanutour zwischen Beeskow und Fürstenwalde wird es vorrangig ein Beobachtungserlebnis. An den Ufern der Spree lebt eine artenreiche Flor und Fauna. Aufmerksame Naturliebhaber können hier auf Otter, Bieber und andere Tiere die sich von den Gaben der Spree ernähren, treffen und beobachten. Aber auch Weiden und Wiesen lassen uns Tiere beobachten, die man sonst nicht so schnell zu Gesicht bekommt. Die Fließgeschwindigkeit unserer Spree ist sehr angenehm und auch für ungeübte Kanufahrer ein entspannter Trip. Bei Fürstenwalde vereinen sich die Spree und die Wasserstraße des Oder-Spree-Kanals für einen kurzen Abschnitt. Hinter Fürstenwalde zweigt die Müggelspree aus dem Oder-Spree-Kanal ab und führt in einen ruhigen Lauf des nördlichen Flussarms durch die Wiesen und Weideflächen bei Hangelsberg und Spreeau, dem Kanuten auch weiter folgen können.

fliegender Reiher Flusslandschaft Spree
© Florian Läufer

Auf dem Wasserweg nach Berlin

Die Spree fließt weiter in der Schlingerbewegung, mit oft auch engen Kurven, durch die Flusslandschaft Spree. So lässt die Spree die Kanuten durch das seichte Wasser cruisen. Aber auch die Trendsportart Stand Up Paddling kommt bei uns nicht zu kurz. Die Strömung ist super dafür geeignet gerade auch, da es keine großen Hindernisse gibt. So können die Paddler ihr Stehvermögen und die Konditionen bestens trainieren. Die Spree mündet schließlich in den Dämeritzsee in Erkner. Von dort aus kann man in den Müggelsee, den größten See Berlins, überfahren und auch einen Besuch in unsere schöne Hauptstadt Berlin unternehmen.

Blick über den Dämeritzsee in Erkner, Sommer, Seenland Oder-Spree, TMB Fotoarchiv_Steffen Lehmann
© TMB Fotoarchiv_Steffen Lehmann