Beeskow

„Beeskow ist nicht so schlimm, als es klingt…“, so beschrieb schon der alte Fontane die heutige Kreisstadt des Landkreises Oder-Spree.

Sie wurde im Schutze ihres historischen Wahrzeichens, der Burg Beeskow, im 13. Jahrhundert rund um den Marktplatz erbaut. Als Wasserburg mit einem Wasserburggraben, Burgmauer und 27 m hohen Bergfried mit Aussichtsplattform angelegt, erlangte die Burg nach der deutschen Einheit als Ausstellungsort für ehemalige DDR-Kunst über die Region hinaus große Aufmerksamkeit. Auf dem Gelände finden regelmäßig sehenswerte kulturelle Veranstaltungen, Feste und Ausstellungen statt.

Am Marktplatz kreuzten sich einst zwei wichtige Handelswege und ließen im Mittelalter ein reges Markttreiben entstehen. Die fast vollständig erhaltene Stadtmauer umschließt den historischen Stadtkern und verleiht einen Eindruck von der Größe der damaligen Siedlung. Die ehemals fünfschiffige gotische Backsteinhallenkirche St. Marien hat seit 2002 ihren Turm zurück und ragt mit 47 m gut sichtbar über das Stadtzentrum hinaus. Gegenüber steht das windschiefe „Älteste Haus“ von Beeskow, das auch gleichzeitig das älteste der östlichen Mark Brandenburg ist.

Weitere wunderschöne Touren können Sie mit dem Rad oder per pedes unternehmen, überall treffen Sie auf alte Adelshäuser wie das Schloss Steinhöfel, das Gutshaus Sauen oder die Streleburg in Friedland unweit des Schwielochsees, dem größten See Brandenburgs. Das mit 185 ha Fläche größte Freiwildgehege Europas liegt am Gut Hirschaue. In der Nähe befindet sich auch das interessante Wettermuseum Lindenberg.