Von Berlin bis Fürstenwalde

Einer der bekanntesten Flüsse, der durch Brandenburg nach Berlin fließt, ist die Spree. Sie hat ihren Ursprung in der Lausitz, wo sie sich aus drei Quellen in Ebersbach, Neugersdorf und dem Kottmar verbindet, dann flussabwärts durch den Spreewald in das Seenland Oder-Spree gelangt und schließlich bis Berlin weiter verläuft.

Folgt man dem Fluss zwischen Fürstenwalde und dem östlichen Stadtrand Berlins, so wird sich dem Betrachter eine friedliche Landschaft mit ruhigen, sich dahinschlängelnden Wasserläufen eröffnen. Ob mit dem Fahrrad auf dem Spreeradweg oder per Kanu, Sie lernen auf beiden Wegen die artenreiche Natur an den Ufern der Spree aus einer völlig neuen Perspektive kennen. Oft ist sie nicht mehr sehr breit und verläuft so seicht, dass eine ausgiebige Naturbeobachtung ohne große Anstrengungen zu einem bleibenden Erlebnis wird. Selbstverständlich war schon den mittelalterlichen Kaufleuten und Handwerkern die Bedeutung der Flüsse als Quelle wirtschaftlicher Entwicklung bewusst. Ihre Nutzung als Wasserstraßen für den Handel und den Warenverkehr ließen Ansiedlungen entstehen, aus denen sich prosperierende Städte entwickelten.

So auch an der Spree, wo wir mit Fürstenwalde – eine der beiden Brandenburger Domstädte aus dem 13. Jahrhundert – und Beeskow zwei schönen historischen Städten im Seenland Oder-Spree begegnen.