Oderbruch

Das Oderbruch ist mit nur zwei bis fünf Metern über dem Meeresspiegel das am tiefsten gelegene Gebiet in der Mark Brandenburg. Zwischen Oderberg im Norden und Lebus im Süden wird die Flussaue von bis zu 100 Meter höher gelegenen Flächen begrenzt. Weil es bis ins 18. Jahrhundert regelmäßig überflutet wurde, konnte das Bruch – im Mittelhochdeutschen bedeutet Bruch „Sumpf“ oder „Moor“ – nicht bewirtschaftet werden. Das heutige Landschaftsbild des Oderbruchs wurde durch die Begradigung der Oder im 18. Jahrhundert geprägt.