© Seenland Oder-Spree / Florian Läufer

Kultur pur

in der grünen Stadt am Sraussee

Nicht nur, wenn alles grünt und blüht, kannst du in Strausberg so einiges entdecken und erleben. Das Flugplatz- oder das Stadtmuseum sowie die Stadtpfarrkirche St. Marien sind einen Besuch wert. Oder was hältst du von einer gemütlichen Winterwanderung um den Straussee ?

Spätaufsteher Touren

Dein Seemoment

Die Spätaufstehertour „Uferwanderung an den Straussee“ ist eine knapp zweieinhalbstündige Rundtour und auch an kalten Tagen, mit der richtigen Kleidung, bequem machbar.

Sofern der See nicht zugefroren ist, kannst du dich an den Wochenenden von der in Europa einzigartigen, elektrisch betriebenen Personenseilfähre auf die andere Seeseite übersetzen lassen.

Von dem Waldgebiet „Jenseits des Sees“ aus, startest du deine Wanderung und wirst aufgrund der schönen Aussicht am Ufer immer wieder innehalten und den Blick schweifen lassen müssen.

Weitere Informationen

zu tollen Ausfügen in und um Strausberg bekommst du hier:

Stadt- und Touristinformation Strausberg

August-Bebel-Straße 1
15344 Strausberg

Tel. 03341 311066
touristinfo@stadt-strausberg.de

in purer Idylle

Waldbühne

Wird es dann am Nachmittag langsam dunkler, solltest du noch einen Theaterbesuch einplanen. Bis zum Jahre 2016 hatte Strausberg überhaupt kein Theater, doch die Gründer der heutigen Spielstätte „die Andere Welt Bühne“ fanden, dass gute Orte sowas unbedingt brauchen. Und so kam es, dass sich das 28 Hektar große Gelände im Strausberger Wald zu einem Kulturquartier entwickelt hat.

Mit der Spielzeit 2021 wurde das Theater um eine Zuschauertribüne samt Theatersesseln aus dem Deutschen Theater Berlin und einer coronagerechten Belüftungsanlage erweitert. In diesem Zuge wurde ebenfalls eine Erdwärmeheizung eingebaut, die einen ganzjährigen Spielbetrieb ermöglicht.

Für das leibliche Wohl rund um den Theaterbesuch sorgt die Gaststätte „Schmorpost“ im ehemaligen Wachgebäude am Eingang des Alten Postgeländes.

Leiterin und Gründerin des Theaters

Melanie Seeland

Wie kam das Theater zu diesem außergewöhnlichen Namen?

Ganz zu Beginn hieß unser Theater noch „Theater im Wasserwerk“, da die Halle, in der sich unser Theater befindet, das ehemalige Wasserwerk zur Versorgung des Postbunkers auf dem Gelände war.

Das gesamte Gelände wurde unter dem Arbeitstitel „Andere Welt“ zu einem Kulturquartier entwickelt, welches heute seinen richtigen Namen Altes Postgelände hat.

Die Andere Welt Bühne blieb als Name für das Theater. Wir fanden das passend, da Theater ja im besten Falle in andere Welten entführt, indem es Geschichten erzählt, die einem Sichtweisen eröffnen und hoffentlich zum Denken anregen.

Was macht das Theater so besonders?

Das Besondere des Theaters liegt ganz sicher in seinem Standort. Eine ehemalige Industriehalle auf einem ehemaligen Fernmeldezentrum der Post der DDR, gleichzeitig in der Mitte der Stadt Strausberg und trotzdem mitten im Wald.

Von diesem historischen Gelände aus, welches mittlerweile unter Denkmalschutz steht, entspinnen wir Themen und Fragestellungen, die sich thematisch in unseren Inszenierungen widerspiegeln. Unser Markenzeichen ist unser Theaterraum als solcher.

Mit der Raumbühne hat Matthias Merkle einen eindrücklichen Bühnenraum geschaffen, der – aus dem Holz vor Ort gebaut – Nachhaltigkeit und Design verbindet, ohne die künstlerische Freiheit einzuschränken.

Die Raumbühne selbst ist ein Kunstobjekt und wird dadurch zum Mitspieler jeder Inszenierung.

25. Dezember - 19.30 Uhr

Unser Weihnachtstipp

Premiere des diesjährigen Diskurs-Schwanks „Anschluss im Abseits – Banden, Stadt und Eisenbahn“ in der Anderen Welt Bühne.
Vor und nachher Weihnachtsmenü in der Gaststätte Schmorpost auf dem Kulturquartier Altes Postgelände in Strausberg.

Im 19. Jahrhundert erweiterte der preussische Staat die Bahnverbindung von Berlin nach Königsberg und russischer Grenze zur bedeutendsten Fernverbindung des Landes. Die Ostbahn sollte nach dem Willen der Eisenbahngesellschaft nahe des Strausberger Stadtkerns durch das „Wolfstal“ führen. Die Widerstände in der Strausberger Bewohnerschaft gegen diesen Anschluss waren jedoch groß. Am Ende fuhr die Ostbahn sechs Kilometer südlich der Stadtgrenze entlang und der Bahnhof Strausberg musste mit Pferdefuhrwerken bedient werden. Schon bald erwies sich die Entscheidung der Stadt als Fehler, die Bedürfnisse waren geweckt und 1893 baute man eine sogenannte Sekundärbahn, die bis heute als Strausberger Eisenbahn den Stadtkern mit dem Bahnhof verbindet. Die Geschichte um den abseitigen Bahnhof soll im Rahmen dieses Theaterstückes erzählt werden.

Kontaktdaten

die Andere Welt Bühne und Gaststätte Schmorpost

Garzauer Straße 20
15344 Strausberg

wasserwerk@anderewelt.org
www.wasserwerk-theater.com 

Öffnungszeiten

Gaststätte Schmorpost

Do und Fr: ab 16 uhr
Sa, So & feiertags: ab 12 Uhr

Sie benutzen offenbar den Internet Explorer von Microsoft als Webbrowser, um sich unsere Internetseite anzusehen.

Aus Gründen der Funktionalität und Sicherheit empfehlen wir dringend, einen aktuellen Webbrowser wie Firefox, Chrome, Safari, Opera oder Edge zu nutzen. Der Internet Explorer zeigt nicht alle Inhalte unserer Internetseite korrekt an und bietet nicht alle ihre Funktionen.