Flanieren in
Parks & Gärten 

im Seenland Oder-Spree

Schlosspark Neuhardenberg

Ein einmaliges Ensemble aus Schloss, Kirche, Kavaliershäusern, Orangerie und weitläufigem Landschaftsareal lassen die Zeit vergessen. Die Parkanlage existiert seit dem Barock und wurde unter Albrecht Friedrich von Brandenburg-Sonneburg angelegt. 1821 erhielt Peter Joseph Lenné den Auftrag vom neuen Besitzer, dem preußischen Staatskanzler Karl August Fürst von Hardenberg, einen Landschaftspark um das gerade von Karl Friedrich Schinkel im klassizistischen Stil umgebaute Schloss zu gestalten. 

Mehr erfahren

Barockgarten Neuzelle

Heinrich der Erlauchte, Markgraf von Meißen und der Ostmark, stiftete zum Seelenheil seiner verstorbenen Gemahlin den Zisterziensermönchen im Jahre 1268 ein Kloster, das am steilen Hang der Oderniederung erbaut wurde. Erste Hinweise auf einen Garten stammen erst aus dem 16. Jahrhundert. Im 18. Jahrhundert wurden die Klostergärten im französischen Stil umgestaltet und gelten heute als einzige barocke Parkanlage Brandenburgs. 

Mehr erfahren

Schlosspark Buckow

Der Buckower Schlosspark, ursprünglich im 17. Jahrhundert angelegt, wurde nach historischen Plänen rekonstruiert und verbindet heute auf besondere Art und Weise Erholung und Natur mit Kunst und Kultur.  

Mehr erfahren

Kurpark Bad Saarow

Direkt an der beliebten Saarow Therme gelegen, lädt der Kurpark zu einem erholsamen Spaziergang ein. 1910 nach Plänen des Gartenarchitekten Ludwig Lesser konzipiert, wurde der Kurpark in seiner heutigen Grundstruktur und Ausdehnung schließlich mit dem Ausbau der Landhauskolonie verwirklicht. Bis in die 20er Jahre war der sechs Hektar große Park zentraler Flanier- und Erholungspark. 

Mehr erfahren

Kurpark Bad Freienwalde

Der Landschaftspark im Brunnental ist Ende des 18. Jahrhunderts nach Plänen von Peter Joseph Lenné angelegt worden. Ab 1816 wurde er dann im Stil der englischen Landschaftsgärten umgestaltet. Bad Freienwalde ist durch seine Mooranwendungen seit 1864 staatlich anerkannter Kurort. 

Mehr erfahren

Trebnitzer Schlosspark

Für Botanikliebhaber ist der Trebnitzer Schlosspark ein absolutes Muss. Auf rund 26 Hektar Landschaftsfläche sind hier zahlreiche Baum- und Pflanzenarten zu finden. Die Gründung des Parks geht auf den Pflanzenliebhaber Georg Friedrich von Ziethen zurück, welcher ab 1707 Grundherr in Trebnitz war. Bereits um 1736 verfügte der Park über fast alle der damals in Mitteleuropa kultivierten Gartenpflanzen sowie über einige Exoten. 

Mehr erfahren

 In einem Terminkalender ist nichts so wichtig, wie eine Stunde Muße im Garten einzuplanen. 

(JOHANNES RAU)

© Seenland Oder-Spree / Angelika Laslo

Schlosspark Hubertushöhe

Hier ist man nicht auf der rastlosen Höhe der Zeit, sondern in den guten Händen kunstliebender Schlossherren, die Hubertushöhe zu einem wahren Kulturort entwickeln.

Am Ufer des glänzenden Storkower Sees verschmilzt das Wasser mit dem idyllischen Park, der das darinliegende Schloss auf einem Areal von rund fünf Hektar wie ein Schutzmantel umschließt. Das prächtige Ensemble mit Schloss und Terrasse, Kutscherhaus, Seeresidenz, Fischerkate sowie Hafen mit Bootshäusern wurde 2012 von zwei Industriellen erworben, um aus der bisherigen Nutzung als Luxushotel einen Ort für alle Menschen zu kreieren, die sich für Kunst, Kultur und Literatur interessieren. Das ehemalige Jagdschloss aus Gründerzeit wurde um 1900 vom geheimen Kommerzienrat Georg Büxenstein und den Berliner Architekten Georg Roensch und Max Jacob erbaut. Büxenstein war Berliner Druckereiinhaber, Verleger und Hofbuchdrucker, der in seinem Betrieb unter anderem viele Geldscheine für die damalige Reichsbank druckte. Das Schloss gilt als architektonische Besonderheit, welches durch seine kunsthandwerkliche Innenausstattung zu einem Bau- und Kulturdenkmal von überregionaler Bedeutung avancierte.

Schlosspark Steinhöfel

Der Schlosspark Steinhöfel gilt als die erste Landschaftsgartenanlage im englischen Stil in der gesamten Mark Brandenburg. Das Schloss Steinhöfel, zu dessen Ensemble der Garten gehört, zählt zu den schönsten spätklassizistischen Adelssitzen in der Region.

Seine heutige Gestalt verdankt es der Familie von Massow, die es im 18. Jahrhundert mehrfach erweitern ließ. Der weitläufige Park bietet immer wieder schöne Ausblicke auf Wiesen, alte Bäume und den Teich. Am Eingang des frei zugänglichen Parks thronen zwei Sphinxen auf Portalen. Das kulturhistorisch prägnanteste Gebäude neben dem Schloss ist die Bibliothek. 

© Seenland Oder-Spree / Florian Läufer

Es gibt keine richtige Art die Natur zu sehen.

Es gibt hundert.

(KURT TUCHOLSKY)

Alte Parks und Gärten sind große begehbare Träume, verwirklichte Visionen von einer glücklichen, schönen Welt.

    (Dokumentarfilmer und Autor DIETER WIELAND)

Gärten und
Parkanlagen

in der Stadt Frankfurt (Oder)

Lennépark Frankfurt (Oder)

Das wunderschöne Gartenareal im Herzen der Oderstadt ist einer früheren Bürgerbewegung zu verdanken. Vermögende Einwohner verhinderten 1834 den Abriss von nicht mehr notwendigen historischen Wallanlagen. In Peter Joseph Lenné fanden sie einen Verbündeten. Auf einer Gesamtlänge von rund einem Kilometer erstreckt sich das Areal entlang der Karl-Marx-Straße. Durch die Parkanlage ziehen sich mehrere künstlich angelegte Wasseranlagen, wie ein Wasserfall, eine Fontäne, Fließgewässer und Teiche, die ein harmonisches Spiel von Wasser und Natur erleben lassen. 

Mehr erfahren

Kleistpark Frankfurt (Oder)

Seinen Namen erhielt die Gartenanlage anlässlich des Jubiläums der urkundlichen Ersterwähnung Frankfurts 1253 zu Ehren des bedeutendsten Sohnes der Stadt und Dichters Heinrich von Kleists. 

Mehr erfahren

Ziegenwerder

Eine echte Naturinsel befindet sich zwischen Alter und Neuer Oder auf Ziegenwerder in Frankfurt (Oder). Ihren Namen verdankt das Eiland dem Umstand, dass die Ziegen der Oder-Fischer von hier ihr Futter erhielten. Die ehemalige Talsandinsel dient als Vogelschutzgebiet und in den naturbelassenen Bereichen als Lebensraum für über 100 Tier- und Pflanzenarten. 

Mehr erfahren

Botanischer Garten Frankfurt (Oder)

Eigentlich wurde der Botanische Garten an der Lienaustraße in Frankfurt (Oder) als Ersatz für die Bebauung eines Teils des Kleistparks, der anderen Bauvorhaben Mitte der 1970er Jahre weichen musste, angelegt. Er wurde als Pflanzenschaugarten errichtet, dessen Planung 1969 begann und mit der Eröffnung im Juni 1976 fertig gestellt wurde. 

Mehr erfahren

Anger in Frankfurt (Oder)

Diese schöne Freifläche in der Oderstadt durchlebte seit dem Mittelalter eine wechselvolle Geschichte: Schießplatz der Schützenbrüderschaft, Exerzierplatz des Frankfurter Leibregiments und seit 1923 schließlich Parkanlage nach einem Entwurf von Wilhelm Hirsch. 

Mehr erfahren

Lienaupark

Dieser Landschaftspark wurde ebenfalls von Peter Joseph Lenné gestaltet und nach dem ehemaligen Stadtrat und Weingroßhändler Martin Michael Lienau, dessen Villa gleichzeitig Bezugspunkt und Zentrum darstellte, benannt. 

Mehr erfahren

Gertraudenpark

Was in der Vergangenheit der Friedhof der Sankt-Gertraud-Kirche in der Gubener Vorstadt war, ist heute der jederzeit frei zugängliche Getraudenpark. Wer mit offenen Augen durch den Park wandert, findet hier noch alte Grabmale berühmter Persönlichkeiten wie das des bekanntesten Sohnes der Stadt Heinrich von Kleist. 

Mehr erfahren

  Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.

  (FRANZ KAFKA)

Lade die Broschüre ganz einfach runter oder bestelle sie im Shop.

Sie benutzen offenbar den Internet Explorer von Microsoft als Webbrowser, um sich unsere Internetseite anzusehen.

Aus Gründen der Funktionalität und Sicherheit empfehlen wir dringend, einen aktuellen Webbrowser wie Firefox, Chrome, Safari, Opera oder Edge zu nutzen. Der Internet Explorer zeigt nicht alle Inhalte unserer Internetseite korrekt an und bietet nicht alle ihre Funktionen.