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title: "Oderbruchbahn-Radweg - Seelow nach Wriezen"
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description: "Weites Land auf stillen Gleisen: eine Tagestour auf einem der schönsten Radwege östlich von Berlin. Dort, wo vor über 100 Jahren die alte Oderbruchbahn fuhr, radelt man heute abseits bekannter Pfade durch die weite Landschaft. Der ehemaligen Bahntrasse folgend gleitet man unbeschwert durch das Oderbruch und entdeckt idyllische Dörfer, stille Naturmomente sowie überraschende Kulturerbeorte. Die Tagesetappe von Seelow nach Wriezen ist eine Einladung, auf einem besonders reizvollen Teilstück der insgesamt 140 Kilometer langen Strecke in diese Welt einzutauchen.Start / Ziel: Bahnhof Seelow / Bahnhof WriezenLänge / Dauer: 72 Kilometer / ca. 5 hLogo / Wegstreckenzeichen: Weißes Fahrrad auf gelbem Grund, darunter Blau und weiße Gleise auf grünem Grund.Charakter: Moderate, etwas längere Tagestour durch die weite Landschaft des Oderbruchs. Dank des flachen Profils rollt es sich unbeschwert auf ausgebauten Radwegen und ruhigen Nebenstraßen, immer dem Verlauf der ehemaligen Oderbruchbahn folgend, einige Abschnitte direkt auf dem alten Bahndamm.Verlauf: Seelow, Friedersdorf, Golzow, Zechin, Kienitz, Groß Neuendorf, Ortwig, Neulewin, WriezenExtra-Tipp: Jedes Jahr am Wochenende nach Himmelfahrt finden die„Kunst-Loose-Tage“ statt. Im Oderbruch ansässige Künstler öffnen dann ihre Ateliers und Höfe für Besucher – eine ideale Gelegenheit, die Region auf einer Radtour von ihrer kreativen Seite zu entdecken.An-/Abreise:ÖPNV:Anreise: Nach Seelow RB 60Abreise: Ab Wriezen RB 60WegbeschreibungDie Oderbruchbahn 1901 begann der Bau der Oderbruchbahn. Schon bald ratterten die ersten Züge zwischen Fürstenwalde/Spree und Müncheberg, später durch das gesamte Oderbruch bis nach Wriezen. Das Schienennetz diente vor allem dem Transport landwirtschaftlicher Erzeugnisse wie Zuckerrüben und Gemüse sowie den Produkten lokaler Fabriken und Brennereien nach Berlin. Bis Mitte der 1990er-Jahre war die Bahn noch in Betrieb.Hinunter ins Bruch Von Seelow aus startet die Tour in südlicher Richtung. Mit dem Kunstspeicher Friedersdorf wartet ein markanter Anlaufpunkt. Der größte erhaltene Getreidespeicher der Region wurde zu einem kulturellen Begegnungsort umgestaltet und beherbergt heute Ausstellungen, einen Laden und ein Gasthaus. Der Route entlang der alten Bahntrasse folgend, wird die Hangkante erreicht, die den Übergang von der Lebuser Hochfläche in die Ebene des Oderbruchs markiert. Schwungvoll geht es bergab, vorbei am Naturschutzgebiet der Mallnower Hänge. Die artenreichen Wiesen entstanden durch jahrhundertelange Beweidung und beeindrucken im Frühjahr mit der Blüte seltener Adonisröschen. Vom Rastplatz an der Osterquelle eröffnen sich weite Ausblicke über das Bruch.Die Kinder von Golzow Auf dem Weg nach Golzow führt die Strecke durch kleine, idyllische Orte. Das Dorf ist untrennbar mit dem Filmprojekt „Die Kinder von Golzow“ verbunden, das im örtlichen Museum dokumentiert wird. Die Langzeitdokumentation begleitete ab 1961 eine Schulklasse über 45 Jahre durch ihr Leben in der DDR und nach der Wende. In einer Szene ist auch die Oderbruchbahn zu sehen. Der originale Schneideraum mit Filmspulen und DEFA-Plakaten gibt Einblick in die Arbeit der Filmemacher.Ganz nah am großen Oderstrom Von Hecken gesäumt verläuft der Weg auf dem alten Bahndamm. Am Hafen von Kienitz ist die parallel zur Oder verlaufende Trasse erkennbar. Für eine Pause bieten sich der traditionsreiche Gasthof Kienitz direkt am Hafen sowie das Café in der Radwegekirche an, das hausgemachten Kuchen in besonderer Atmosphäre serviert. Groß Neuendorf kündigt sich an. Das Ensemble aus Speichern, Maschinenhaus und Verladeturm erzählt vom einstigen Güterumschlag zwischen Hafen und Bahn. Heute beherbergt der sanierte Kulturhafen Hotel, Ferienwohnungen und historische Bahnwaggons. Die Förderbrücke dient als Aussichtsplattform mit weitem Blick über die Oder. Der Ort gehört zu den Kulturerbe-Stätten des Oderbruchs, das als erste Kulturlandschaft mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel ausgezeichnet wurde. Tipp: Ein kurzer Abstecher führt zum „Haerlem-Blick“. Infotafeln erinnern an Oberdeichinspektor von Haerlem und die Trockenlegung des Oderbruchs im 18. Jahrhundert.Die Spuren der Kolonisten Auf dem Oderdeich führt der Weg durch die weite Flussniederung, ein bedeutendes Vogelschutzgebiet. Besonders im Frühjahr und Herbst rasten hier tausende Gänse. Eine schlichte Bank bietet einen stillen Blick auf das polnische Ufer. Die letzte Etappe wendet sich vom Strom ab und führt vorbei an der Kirchenruine von Ortwig ins Erbe der Kolonisten. In Neulewin erinnern Gründungsstein und Heimatstube an das entbehrungsreiche Leben der ersten Siedler. Entlang der Güstebieser Alten Oder schließt sich der Kreis, bevor die Tour in Wriezen endet – dem einstigen „Tor zum Oderbruch“ und nördlichen Endpunkt der ehemaligen Bahnlinie.Sehenswürdigkeiten: Bei Seelow: Kunstspeicher Friedersdorf Friedersdorf: Osterquelle Golzow: Filmmuseum \"Kinder von Golzow\" Kientz: Radwegekirche Kienitz Groß Neuendorf: Kulturhafen Groß Neuendorf Neulewin: Gründungsstein und Heimatstube Neulewin Wriezen: St. Marienkirche WriezenEinkehrtipps: Seelow: Naturkost Nußschale Friedersdorf: Kunstspeicher Golzow: Gasthaus Wagner Kienitz: Gasthof Zum Hafen, Café Himmel und Erde Groß Neuendorf: Turmcafé im Verladeturm Altlewin: Gasthof zum Alten Fritz Wriezen: Ristorante JuaniInformationen vor Ort: Tourist-Information „Oderbruch und Lebuser Land“ e.V. in SeelowKarten/Literatur: Radbroschüre \"Dein Rad. Deine Auszeit. Dein Flow.\", Online-Shop Seenland Oder-Spree"
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Oderbruchbahn-Radweg - Seelow nach Wriezen
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- 72,00 km lang
- Radtouren

blick auf die Oder

Oderbruchbahn-Radweg - Logo

Zwischenstopp am Oderbruchbahn-Radweg

Kunstspeicher Friedersdorf

Adonisröschen bei Lebus 

Oderhänge Mallnow

Filmmuseum Kinder von Golzow

Kulturhafen in Groß Neuendorf

Verladeturm im "Kulturhafen Groß Neuendorf"

Gasthof Zum Alten Fritz in Altlewin

Zwischenstopp am Oderbruchbahn-Radweg

- 72,00 km
- 
- Start: Am Bahnhof 3Bahnhof Seelow15306 Seelow
- Ziel: Bahnhofstr. 30Bahnhof Wriezen16269 Wriezen

**Weites Land auf stillen Gleisen: eine Tagestour auf einem der schönsten Radwege östlich von Berlin.**
Dort, wo vor über 100 Jahren die alte Oderbruchbahn fuhr, radelt man heute abseits bekannter Pfade durch die weite Landschaft. Der ehemaligen Bahntrasse folgend gleitet man unbeschwert durch das Oderbruch und entdeckt idyllische Dörfer, stille Naturmomente sowie überraschende Kulturerbeorte. Die Tagesetappe von Seelow nach Wriezen ist eine Einladung, auf einem besonders reizvollen Teilstück der insgesamt 140 Kilometer langen Strecke in diese Welt einzutauchen.

**Start / Ziel:** Bahnhof Seelow / Bahnhof Wriezen
**Länge / Dauer:** 72 Kilometer / ca. 5 h
**Logo / Wegstreckenzeichen:** Weißes Fahrrad auf gelbem Grund, darunter Blau und weiße Gleise auf grünem Grund.
**Charakter:** Moderate, etwas längere Tagestour durch die weite Landschaft des Oderbruchs. Dank des flachen Profils rollt es sich unbeschwert auf ausgebauten Radwegen und ruhigen Nebenstraßen, immer dem Verlauf der ehemaligen Oderbruchbahn folgend, einige Abschnitte direkt auf dem alten Bahndamm.
**Verlauf:** Seelow, Friedersdorf, Golzow, Zechin, Kienitz, Groß Neuendorf, Ortwig, Neulewin, Wriezen
**Extra-Tipp:** Jedes Jahr am Wochenende nach Himmelfahrt finden die„Kunst-Loose-Tage“ statt. Im Oderbruch ansässige Künstler öffnen dann ihre Ateliers und Höfe für Besucher – eine ideale Gelegenheit, die Region auf einer Radtour von ihrer kreativen Seite zu entdecken.

**An-/Abreise:**
**ÖPNV:**
**Anreise:** Nach Seelow RB 60
**Abreise:** Ab Wriezen RB 60

**Wegbeschreibung**

**Die Oderbruchbahn**
1901 begann der Bau der Oderbruchbahn. Schon bald ratterten die ersten Züge zwischen Fürstenwalde/Spree und Müncheberg, später durch das gesamte Oderbruch bis nach Wriezen. Das Schienennetz diente vor allem dem Transport landwirtschaftlicher Erzeugnisse wie Zuckerrüben und Gemüse sowie den Produkten lokaler Fabriken und Brennereien nach Berlin. Bis Mitte der 1990er-Jahre war die Bahn noch in Betrieb.

**Hinunter ins Bruch**
Von Seelow aus startet die Tour in südlicher Richtung. Mit dem Kunstspeicher Friedersdorf wartet ein markanter Anlaufpunkt. Der größte erhaltene Getreidespeicher der Region wurde zu einem kulturellen Begegnungsort umgestaltet und beherbergt heute Ausstellungen, einen Laden und ein Gasthaus.
Der Route entlang der alten Bahntrasse folgend, wird die Hangkante erreicht, die den Übergang von der Lebuser Hochfläche in die Ebene des Oderbruchs markiert. Schwungvoll geht es bergab, vorbei am Naturschutzgebiet der Mallnower Hänge. Die artenreichen Wiesen entstanden durch jahrhundertelange Beweidung und beeindrucken im Frühjahr mit der Blüte seltener Adonisröschen. Vom Rastplatz an der Osterquelle eröffnen sich weite Ausblicke über das Bruch.

**Die Kinder von Golzow**
Auf dem Weg nach Golzow führt die Strecke durch kleine, idyllische Orte. Das Dorf ist untrennbar mit dem Filmprojekt „Die Kinder von Golzow“ verbunden, das im örtlichen Museum dokumentiert wird. Die Langzeitdokumentation begleitete ab 1961 eine Schulklasse über 45 Jahre durch ihr Leben in der DDR und nach der Wende. In einer Szene ist auch die Oderbruchbahn zu sehen. Der originale Schneideraum mit Filmspulen und DEFA-Plakaten gibt Einblick in die Arbeit der Filmemacher.

**Ganz nah am großen Oderstrom**
Von Hecken gesäumt verläuft der Weg auf dem alten Bahndamm. Am Hafen von Kienitz ist die parallel zur Oder verlaufende Trasse erkennbar. Für eine Pause bieten sich der traditionsreiche Gasthof Kienitz direkt am Hafen sowie das Café in der Radwegekirche an, das hausgemachten Kuchen in besonderer Atmosphäre serviert. Groß Neuendorf kündigt sich an. Das Ensemble aus Speichern, Maschinenhaus und Verladeturm erzählt vom einstigen Güterumschlag zwischen Hafen und Bahn. Heute beherbergt der sanierte Kulturhafen Hotel, Ferienwohnungen und historische Bahnwaggons. Die Förderbrücke dient als Aussichtsplattform mit weitem Blick über die Oder. Der Ort gehört zu den Kulturerbe-Stätten des Oderbruchs, das als erste Kulturlandschaft mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel ausgezeichnet wurde.
Tipp: Ein kurzer Abstecher führt zum „Haerlem-Blick“. Infotafeln erinnern an Oberdeichinspektor von Haerlem und die Trockenlegung des Oderbruchs im 18. Jahrhundert.

**Die Spuren der Kolonisten**
Auf dem Oderdeich führt der Weg durch die weite Flussniederung, ein bedeutendes Vogelschutzgebiet. Besonders im Frühjahr und Herbst rasten hier tausende Gänse. Eine schlichte Bank bietet einen stillen Blick auf das polnische Ufer.
Die letzte Etappe wendet sich vom Strom ab und führt vorbei an der Kirchenruine von Ortwig ins Erbe der Kolonisten. In Neulewin erinnern Gründungsstein und Heimatstube an das entbehrungsreiche Leben der ersten Siedler. Entlang der Güstebieser Alten Oder schließt sich der Kreis, bevor die Tour in Wriezen endet – dem einstigen „Tor zum Oderbruch“ und nördlichen Endpunkt der ehemaligen Bahnlinie.

**Sehenswürdigkeiten:**
Bei Seelow: Kunstspeicher Friedersdorf
Friedersdorf: Osterquelle
Golzow: Filmmuseum "Kinder von Golzow"
Kientz: Radwegekirche Kienitz
Groß Neuendorf: Kulturhafen Groß Neuendorf 
Neulewin: Gründungsstein und Heimatstube Neulewin
Wriezen: St. Marienkirche Wriezen

**Einkehrtipps:**
Seelow: Naturkost Nußschale
Friedersdorf: Kunstspeicher
Golzow: Gasthaus Wagner
Kienitz: Gasthof Zum Hafen, Café Himmel und Erde
Groß Neuendorf: Turmcafé im Verladeturm
Altlewin: Gasthof zum Alten Fritz
Wriezen: Ristorante Juani

**Informationen vor Ort:** 
Tourist-Information „Oderbruch und Lebuser Land“ e.V. in Seelow

**Karten/Literatur:**
Radbroschüre "Dein Rad. Deine Auszeit. Dein Flow.", Online-Shop Seenland Oder-Spree

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15306 Seelow

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