Maria, du hast eigentlich eine ganz andere berufliche Laufbahn eingeschlagen. Wie kam es dazu, dass du heute den Sonnenhof führst?
Ich habe Bankkauffrau gelernt und später berufsbegleitend Betriebswirtschaft studiert. Eigentlich war mein Weg klar. Doch während einer persönlichen Lebenskrise habe ich mich gefragt, was mich wirklich erfüllt. Eines Tages habe ich einer Freundin erzählt, dass ich geträumt habe, hinter dem Tresen unserer Kneipe zu stehen. Sie hat nur gelächelt und gesagt: „Na, das bist ja auch du.“ Dieser Satz hat alles verändert. Mein Vater hat keine Sekunde gezögert und mir den Betrieb anvertraut. Dafür bin ich ihm bis heute unglaublich dankbar.
Was ist deine Idee vom Sonnenhof?
Ich möchte das bewahren, was diesen Ort seit Generationen ausmacht und gleichzeitig Raum für neue Ideen schaffen. Der Sonnenhof soll ein Ort sein, an dem Menschen zusammenkommen und schöne Momente erleben, bei einer Familienfeier, einem Yoga-Retreat, einer Hochzeit, einer Line-Dance-Veranstaltung oder einfach bei einem Wochenende auf dem Land. Unsere neun liebevoll eingerichteten Zimmer mit Frühstück bilden die Basis. Dazu kommen der große Garten mit Außenpool, der Saal mit Bühne und viele neue Formate, die Begegnungen ermöglichen. Für das Catering arbeiten wir eng mit dem Restaurant Lutter aus Lindenberg zusammen.
Was bedeutet Gastfreundschaft für dich?
Für mich bedeutet sie, den Menschen ein gutes Gefühl zu geben. Sie sollen ankommen, den Alltag hinter sich lassen und den Moment genießen. Deshalb heißt unser Haus heute auch Sonnenhof. Die Sonne steht für mich für gute Energie und Leichtigkeit. Auch unser Logo erzählt diese Geschichte: Die sechs Sonnenstrahlen stehen für die sechs Generationen unserer Familie. Ohne sie gäbe es den Sonnenhof nicht. Darauf bin ich stolz und genau darauf möchte ich aufbauen.
