Der Scharmützelsee liegt eingebettet in das malerische Saarower Hügelland. Der Spitzname "Das Märkische Meer" - so nannte ihn der Brandenburger Schriftsteller und Dichter Theodor Fontane einst - ist bis heute über Brandenburgs Grenzen hinweg geläufig. Und tatsächlich: Nach dem Schwielochsee ist der Scharmützelsee das zweitgrößte Naturgewässer Brandenburgs und geht getrost als Binnenmeer durch.
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1200 Hektar groß
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30 Meter tief
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10 Kilometer lang
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1,5 Kiolometer breit
Bad Saarow im Norden des Scharmützelsees ist schon alleine eine ornithologische Exkursion wert. Im schönen Kurpark singt im Sommer der Pirol, und viele andere Singvögel wie Amseln, Singdrosseln oder Nebelkrähen – ja, auch sie sind Singvögel – lassen sich aus nächster Nähe beobachten. Wer des Nachts unterwegs ist, wird nicht selten die schaurige Klage des Waldkauzes hören.
Am Steg an der Uferpromenade knarren Drosselrohrsänger ihr raues Lied. Dieser sommerliche Charaktervogel des Seenlandes ist hier ohne Mühen bequem zu beobachten. Im Winter ist der Blick aufs Wasser besonders interessant: Schellenten und Gänsesäger halten sich oft in Ufernähe auf; man benötigt nicht einmal ein Fernglas. Schwer zu übersehen sind auch die Blässhühner, die sich zu Hunderten auf dem See aufhalten.
Weiter südlich bei Wendisch Rietz zweigt nach Nordwesten ein Kanal ab, der den Scharmützelsee mit dem Großen Storkower See verbindet. Die umliegenden Kanalwiesen, ein Natura-2000- und Naturschutzgebiet, dass eine vermoorte Schmelzwasserrinne sowie den Ausläufer eines Binnendünenzuges umfasst, lassen sich vom Moorsteg im Südosten des Großen Storkower Sees gut einsehen.
Sowohl in Bad Saarow als auch in Wendisch Rietz gibt es zahlreiche Möglichkeiten zur Einkehr. Bei einem kurzen Abstecher nach Storkow sollte man sich die Burg Storkow mit dem Besucherzentrum des Naturpark Dahme-Heideseen nicht entgehen lassen.