Orestie
Drei Morde, ein Fluch – und die Frage, was Gerechtigkeit heute bedeutet: Mit »Orestie« in der Fassung von Robert Icke bringt das Theater Vorpommern einen antiken Stoff auf die Bühne, der beklemmend gegenwärtig wirkt. Im Zentrum steht weniger das äußere Geschehen als die psychologische Verdichtung eines zerstörerischen Beziehungsgeflechts, insbesondere zwischen Mutter und Sohn. Robert Icke überführt die über 2.500 Jahre alte Vorlage in eine Gegenwart, die geprägt ist von neuen Medien und öffentlicher Urteilskultur. Eingebettet in eine Gerichtsverhandlung stellt der Abend die grundlegenden Fragen unserer Zivilisation neu: Was unterscheidet Rache von Recht? Wo beginnt Gesellschaft – und woran zerbricht sie?
Ein politisch brisantes, fesselndes Familiendrama. Mit der gefeierten Berliner Schauspielerin Judith Rosmair als Klytaimnestra – eine Rolle voller Macht, Verletztheit und Konsequenz.
Von Aischylos in einer Neufassung von Robert Icke
Deutsch von Ulrike Syha
Inszenierung: Torsten Fischer
Bühne: Herbert Schäfer
Kostüme: Vasilis Triantafillopoulos
Dramaturgie: Nadja Hess
Mit: Hannes Rittig, Judith Rosmair, Jakob Schleert, Paula Dieckmann, Annika Gräslund, Gabriele Völsch, Markus Voigt, Jan Bernhardt, Christiane Schoon
Theater Vorpommern in Koproduktion mit dem Kleist Forum
Eine Veranstaltung der Kleist-Festtage 2026.
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Preisinformationen
- Erwachsene: 25 € Ermäßigt: 12,50 € Theatercard gilt. Familienticket erhältlich.
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