Naturpark Dahme-Heideseen

Beschreibung

Ein traditionelles Ausflugsziel der Berliner sind seit langem die Dahme und die zahlreichen umliegenden Seen. Im Naturpark Dahme-Heideseen liegen sie in weite Wälder eingebettet. Der Naturpark verdankt den zweiten Teil seines Namens den Dünen und sandigen Kiefernwäldern: Solche kargen Standorte erhielten früher häufig den Flurnamen „Heide“. „Wappentier“ des Naturparks ist der Walker, ein seltener, mit dem Maikäfer verwandter Blatthornkäfer, der in Dünen und lichten Kiefernwaldgebieten lebt.

An den Gewässerufern ist recht häufig die Ringelnatter anzutreffen. Der Eisvogel baut seine Brutröhren in Steilwände, zum Beispiel an den Dahme-Ufern. An den Fließgewässern und Seen kann er hin und wieder im Flug beobachtet werden. Häufige und typische Arten der Kiefernwälder sind Misteldrossel, Tannenmeise und Haubenmeise, während der Ziegenmelker (Nachtschwalbe) ein typischer Vogel der Heidegebiete (zum Beispiel bei Massow) ist. Häufig trifft man den Graureiher beim Beutefang an Gräben und Seeufern an. Ganz anders verhält es sich mit dem Fischotter: Diesen Wassermarder, der das Gewässernetz des Naturparks besiedelt, bekommt man auf Grund seiner scheuen Lebensweise kaum zu Gesicht.

Auf Dachböden, in Fensterläden und Kellern der Gebäude in den Dörfern wohnen Fledermäuse. Sie gehen in der Dämmerung und nachts auf Beutefang und zeigen dann ihre atemberaubenden Flugkünste.

Einer der ersten Anlaufpunkte zum Kennenlernen des Naturparks ist die Burg Storkow (Mark). Hier befindet sich das Besucherzentrum des Naturparks. Ein idealer Ort, um die Besucher des Naturparks Dahme-Heideseen und der Region rund um die Groß Schauener Seen mit der Natur- und Kulturgeschichte bekannt zu machen. Auf drei Etagen bietet die Erlebnisausstellung „Mensch und Natur – eine Zeitreise“ spannende Einblicke in die Geschichte und stellt die faszinierenden Schätze der Natur vor, die an und in den Seen, in den Wäldern und auf den Heiden und Dünen zu finden sind.

Von der Burg Storkow aus bieten sich viele Möglichkeiten, Natur und Landschaft „live“ zu erleben. Der Salzweg führt zu den bedeutenden Binnensalzstellen rund um Storkow. Salzhaltiges Wasser steigt hier aus tieferen Erdschichten bis an die Oberfläche und lässt Pflanzen wachsen, die sonst nur an den Meeresküsten vorkommen. Die Groß Schauener Seenkette, Herzstück des Naturparks, vermittelt Besuchern den Eindruck von „unberührter Natur“. Auf einem Radweg sind die sieben Seen auf einer attraktiven Tagestour mühelos zu umrunden. Die breiten Schilfgürtel und nahezu undurchdringlichen Uferzonen bieten zahllosen Tierarten Deckung. Im Frühjahr und Herbst ist das Spektakel des Vogelzugs von Beobachtungstürmen und Aussichtspunkten eindrucksvoll zu erleben.

Ausgehend vom kleinen Städtchen Teupitz lohnt eine Wanderung in die hügelreiche Landschaft bis nach Tornow und Neuendorf. Hier ist das „Klingespring“ zu entdecken: Das ganze Jahr sprudelt glasklares Wasser aus einer kleinen Quelle in den Tornower See. Zwei Mühlen, die Hohe Mühle und die Mittelmühle, befinden sich auf dem Rundwanderweg. Die Mittelmühle ist heute eine Gaststätte und lädt zum Einkehren ein.

Karte & Anreise

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