© Seenland Oder-Spree / Florian Läufer

Der Naturpark Dahme-Heideseen

idyllische Natur soweit das Auge reicht

Über den Naturpark

Der Naturpark Dahme-Heideseen liegt in weite Wälder eingebettet und verdankt den zweiten Teil seines Namens den Dünen und sandigen Kiefernwäldern. Solche kargen Standorte erhielten früher häufig den Flurnamen „Heide“.

„Wappentier“ des Naturparks ist der Walker, ein seltener, mit dem Maikäfer verwandter Blatthornkäfer, der in Dünen und lichten Kiefernwaldgebieten lebt.

Die Besonderheiten der Natur

Besondere Tierwelt

An den Gewässerufern ist recht häufig die Ringelnatter anzutreffen. Der Eisvogel baut seine Brutröhren in Steilwände, zum Beispiel an den Dahme-Ufern. An den Fließgewässern und Seen kann er hin und wieder im Flug beobachtet werden. Häufige und typische Arten der Kiefernwälder sind Misteldrossel, Tannenmeise und Haubenmeise, während der Ziegenmelker (Nachtschwalbe) ein typischer Vogel der Heidegebiete (zum Beispiel bei Massow) ist. Häufig trifft man den Graureiher beim Beutefang an Gräben und Seeufern an. Ganz anders verhält es sich mit dem Fischotter: Diesen Wassermarder, der das Gewässernetz des Naturparks besiedelt, bekommt man auf Grund seiner scheuen Lebensweise kaum zu Gesicht. Auf Dachböden, in Fensterläden und Kellern der Gebäude in den Dörfern wohnen Fledermäuse. Sie gehen in der Dämmerung und nachts auf Beutefang und zeigen dann ihre atemberaubenden Flugkünste.

Naturbeobachtungen

Von der Burg Storkow aus bieten sich viele Möglichkeiten, Natur und Landschaft „live“ zu erleben. Der Salzweg führt zu den bedeutenden Binnensalzstellen rund um Storkow. Salzhaltiges Wasser steigt hier aus tieferen Erdschichten bis an die Oberfläche und lässt Pflanzen wachsen, die sonst nur an den Meeresküsten vorkommen. Die Groß Schauener Seenkette, Herzstück des Naturparks, vermittelt Besuchern den Eindruck von „unberührter Natur“. Auf einem Radweg sind die sieben Seen auf einer attraktiven Tagestour mühelos zu umrunden. Die breiten Schilfgürtel und nahezu undurchdringlichen Uferzonen bieten zahllosen Tierarten Deckung. Im Frühjahr und Herbst ist das Spektakel des Vogelzugs von Beobachtungstürmen und Aussichtspunkten eindrucksvoll zu erleben.

Für Birdwatcher, Spätaufsteher und Naturspezis

Wanderung - 3 km

Naurlehrpfad Groß Schauen

© Seenland Oder-Spree / Florian Läufer

Sielmanns Naturlandschaft

Groß Schauener Seen

© Seenland Oder-Spree / Florian Läufer

Weitere Aussichtstürme und Vogelbeobachtungsgebiete

Aussichtsturm "Salzweg"

Storkow (Mark) (15859)

© Seenland Oder-Spree e. V./Florian Läufer

Aussichtsturm Rauener Berge

Rauen

© Seenland Oder-Spree/Angelika Laslo

Binnendüne Waltersberge

Storkow (Mark) (15859)

© Seenland Oder-Spree/Christoph Creuzburg

Saisonkalender Naturbeobachtung

  • Januar – März: überwinternde nordische Gänse, Ankunft der Kraniche, Balz der Moorfrösche in den ersten warmen Märztagen

  • April - Juni: Ankunft Fischadler. Rohrdommeln rufen, Kraniche und Graugänse brüten, Ankunft vieler Brutvögel (Schwarz- und Rotmilan, Neuntöter, Pirol, Drossel-, Teich- und Schilfrohrsänger), Blüte Breitblättriges Knabenkraut.

  • Juli - September: Fischadler- und Kranichküken werden flügge, Herbstzug der Kiebitze und Enten

  • Oktober - Dezember: Ankunft nordische Gänse, Kiebitzzug

  • ganzjährig: Seeadler

Badetipps

  • Storkow: Strandbad am Storkower See mit Imbiss

  • Groß Schauner See: kleine Badestelle westlich von Groß Schauen

  • Dobrasee: zwei kleine Badestellen

  • Bugker See: Badestelle bei Schwerin

Hintergründe zum Thema Naturschutz und Landschaftspflege im Gebiet Groß Schauener Seenkette

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