Schlössertour - Tag 2

Beim Besuch des Schlosses Neuhardenberg können Sie ein kunsthistorisches Erlebnis mit einem kulturellen verbinden, wenn Sie sich im Veranstaltungskalender des Brandenburger Kunstortes den richtigen Tag aussuchen. Das entzückende Ensemble von Schloss, Schinkelkirche und großem Landschaftspark lädt zum ausgedehnten Spaziergang und einem Picknick in der Natur ein. Das Schloss wurde 1814 vom Staatskanzler Karl August von Hardenberg in Besitz genommen und verlieh gleichzeitig dem bis dahin Quilitz heißenden Ort seinen neuen Namen Neuhardenberg. Der klassizistische Bau ist von einem wunderschönen Landschaftspark von Lenné umgeben, bei dessen Gestaltung auch Fürst Pückler-Muskau mitwirkte. Sie können sich bequem einen Tag hier aufhalten und werden sich fragen, wo die Zeit geblieben ist.
Der alte Rittersitz Schloss Wulkow, 1316 erbaut, wechselte recht häufig den Besitzer. Durch verschiedene Erbfolgen und Verkäufe gelangte es 1825 in den Besitz der Familie von Brünneck, die es bis zum Kriege bewirtschaftete. Zu DDR-Zeiten wurde es zu unterschiedlichen Zwecken genutzt. Heute beherbergt es ein schönes Hotel und Restaurant.
Ebenso wie Wulkow gehörte das neobarocke Schloss Trebnitz seit 1827 zum Besitz der von Brünnecks. Es teilte ein ähnliches Schicksal und wurde nach Kriegsende zweckentfremdet. Inzwischen dient das Schloss als internationale Begegnungsstätte.
Ein Besuch des barocken Schlosses Gusow sowie des bemerkenswerten Gartens im gleichen Stil lohnt sich nicht nur wegen des architektonischen Erlebnisses. Das Anwesen wurde 1745 durch die Tochter von Heinrich Karl von der Marwitz Sophie Amalie in Auftrag gegeben und diente in den Kriegsjahren um 1940 als „erstes Kriegsaltersheim im Kreis Lebus“. Besonders sehenswert ist jedoch die im Schloss befindliche Zinnfigurensammlung und das Museum für Brandenburgisch-Preußische Geschichte.

Länge: 18 km

Start/Ziel: beliebig

Sehenswürdigkeiten an der Strecke:

Informationen vor Ort:

Karten / Literatur

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