Friedrich Wilhelm Höhn. Ein preußischer Polizeihauptmann in Japan. Eine Spurensuche 1885-91

PDF

Ausstellung
Die Sonderausstellung widmet sich den internationalen Verflechtungen der Polizeigeschichte Preußens am Beispiel des 1839 in Güstebiese (Gozdowice) geborenen Friedrich Wilhelm Höhn. Der Berliner Polizeioffizier ging 1885 mit seiner Frau und Stieftochter nach Japan, in ein Land, das sich nach 200jähriger Abschließung vor die Aufgabe gestellt sah, das Staatswesen schnellstmöglich zu modernisieren, um mit den westlichen Großmächten auf Augenhöhe verkehren zu können. Im Rahmen dieser alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens erfassenden Reformen des politischen, kulturellen und wissenschaftlichen Systems widmete sich Höhn mit äußerstem Engagement in den folgenden sechs Jahren der Reorganisation des Polizeiwesens nach preußischem Muster. Wegen seiner herausragenden Rolle wurde er seinerzeit als ‚Vater der japanischen Polizei‘ bezeichnet und später mit einem Gedenkstein in Mimeguri-Schrein in Tokio geehrt.

Dauer der Ausstellung: 22.02. - 04.07.2024

Terminübersicht

Montag, den 20.05.2024

Ganztags

Dienstag, den 21.05.2024

Ganztags

Mittwoch, den 22.05.2024

Ganztags

Gut zu wissen

Preisinformationen

Freier Eintritt

Ansprechpartner:in

Gedenkstätte "Opfer politischer Gewaltherrschaft"
Dr. Karl-Konrad Tschäpe
Collegienstraße 10
15230 Frankfurt (Oder)

In der Nähe

Anfahrt
Gedenk- und Dokumentationsstätte
Collegienstraße 10
15230 Frankfurt (Oder)