Landschaftspark Senzke

Auf einen Blick

  • Senzke
Über die Gestaltung der ursprünglichen Parkanlage sind kaum Dokumente überliefert. Sicher ist, dass sie nach Plänen von Joachim Heinrich Fintemann (verm. 1707/08-1752) angelegt wurde. Höchstwahrscheinlich war der Park zunächst, als regelmäßige, barocke Anlage gestaltet. Teilweise diente die Anlage wohl als Nutzgarten und nachweislich befand sich hier eine Baumschule. Den Auftrag für die Umgestaltung und Erweiterung zu einem Landschaftspark mit Weiher erteilte Otto Friedrich von Bredow (1726-1799), später Domherr zu Havelberg. Nach seinem Tod wurde er in dem zu diesem Zweck von Ihm errichteten Mausoleum im Park – auch Domherrenhäuschen genannt – beigesetzt. Zur Erinnerung an die Befreiungskriege wurde um 1815 im Südwesten als weiterer Parkteil der Friedenshain mit Grabstätte der Familie von Bredow angelegt. Ende des 19. Jahrhundert wurde die weit in die Luchlandschaft ausgreifende Anlage letztmalig erweitert, nach 1945 verwilderte sie. Heute befindet sich der Park in Privatbesitz, wurde mit seinen beeindruckenden historischen Baumbestand – Platanen, Eichen, Buchen und Linden – inzwischen wieder instandgesetzt und ist teilweise für die Öffentlichkeit zugänglich. Das Mausoleum des Domherren wurde 2015 denkmalgerecht restauriert und kann neben dem Skulpturenprojekt „Fontane erzählt über Senzke“, in dem der Besucher u.a. von  Aurora der chinesischen Rennsau sowie mehr über den Gärtner Fintelmann erfährt, im Park besichtigt werden.

Auf der Karte


Eingang über Luchweg
14662 Senzke
Deutschland

Allgemeine Informationen

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