© Seenland Oder-Spree/Florian Läufer

Königstour im Oderbruch

Auf einen Blick

  • Start: Sandberg 1 14306 Gusow
  • Ziel: Sandberg 1 14306 Gusow
  • 98,00 km
Ohne den „Alten Fritz“ würden wir uns vielleicht noch in Gummistiefeln, statt mit Rädern durchs Oderbruch bewegen. Um 1750 sorgte der Preußenkönig für die Trockenlegung dieses Feuchtgebiets. Aus Sümpfen machte der Chef von Sanssouci fruchtbares Ackerland. 

Länge / Dauer: 98 km / 8 Stunden

Start / Ziel: Gusow

Logo / Wegstreckenzeichen: "Alter Fritz"

Anreise / Abreise:
  • Bahn: Ab Berlin Lichtenberg mit dem RB26 (Kostrzyn) bis Gusow (ca. 1h).
  • PKW: Ab Berlin über die B1 bis Gusow (ca. 1,5h).
Verlauf: Gusow, Platkow, Neuhardenberg, Altfriedland, Kunersdorf, Neutrebbin, Altrebbin, Neulewin, Neulietzegöricke, Zollbrücke, Güstebieser Loose, Groß Neuendorf, Neubarmin, Klein Neuendorf, Sitzing, Wuschewier, Letschin, Gusow

Wegbeschreibung: Die „Königstour“ führt mitten durch diese Naturkulisse, in der Radler unterhalb des Oderpegels Wasser- und Watvögel beobachten können. Die schöne Radelstrecke ist auch eine Zeitreise in die Vergangenheit – nicht nur wegen der Denkmäler für Friedrich II. in Letschin, Neutrebbin und Neuhardenberg. Interessierte finden am Wegesrand auch Informationen über den Siebenjährigen Krieg von 1756 bis 1763. Jenseits der Oder kam es hier zu zwei verlustreichen Schlachten. Rittmeister von Prittwitz rettete den König damals sogar vor der russischen Gefangenschaft. Wer noch tiefer in die Historie des Preußenherrschers eintauchen will, dem sei ein Abstecher zur alten Festung Küstrin empfohlen. Hierher wurde der junge Kronprinz 1730 von seinem Vater für zwei Jahre verbannt. Hier musste er auch der Enthauptung seines Freundes Hans Hermann von Katte zusehen. Direkt auf der Radelstrecke liegt das schöne Schloss Neuhardenberg mit seinem ausgedehnten Park. Hier lohnt auch ein Besuch der Schinkelkirche. Wer nach der Radpartie noch Reserven hat, der kann ab Quappendorf eine Kanu-Runde auf der Alten Oder drehen. König Friedrich ließ den Flussarm durch seinen Landschaftsumbau einst bändigen. Boote sowie einen Shuttleservice zur Oder gibt es beispielsweise bei einem Verleih in Wriezen.

Sehens- und Wissenswertes:
  • Gusow: Schloss mit Zinnfigurenausstellung
  • Platkow: Museum für Paläontologie und Archäologie
  • Neuhardenberg: Schinkelsches Schlossensemble, Lenné und Fürst v. Pückler Park mit Friedrich Denkmal, Schinkelkirche, Heimathaus
  • Altfriedland: Klosterruine, Klosterkirche, Heimatstube
  • Kunersdorf: Grabkolonnade, Kirche, Musenhof, Militärhistorischer Park
  • Neutrebbin: historische Dorfanlage, Denkmal Friedrich II., Schinkelkirche, Kriegerdenkmal
  • Neulietzegöricke: erstes Kolonistendorf im Oderbruch (1753), historische Dorfanlage mit vielen Fachwerkbauten, Dorfkirche, Bienenhaus
  • Zollbrücke: Theater am Rand, Dammmeisterensemble, Deichscharte, Ziegenhof
  • Güstebieser Loose: Fährübergang nach Gozdowice (Apr.-Okt.)
  • Groß Neuendorf: Jüdischer Friedhof, alte Hafenanlage, Galerien, Töpferhof, Museen
  • Letschin: Letschiner Heimatstuben Haus Birkenweg, Fontane-Park, Denkmal Friedrich II., Schinkelkirchturm, Eisenbahnmuseum
Kombinationsmöglichkeiten
  • Oderbruchbahnradweg
  • Oder-Neiße-Radweg
  • Europaradweg R1
Wegebeschaffenheit / Streckenausbau: asphaltierte Radwege

Karten / Literatur: "Seenland Oder-Spree (Landkreise Oder-Spree und Märkisch Oderland): Fahrrad- und Erlebniskarte", Maßstab 1 : 100.000 / 1 : 175.000 Landkarte-Folded Map, Verlag: Pietruska; Auflage: 4 (August 2017), ​ISBN 978-3-945138-01-4, 6,90 Euro

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