© Florian Läufer, Lizenz: Seenland Oder-Spree

10-Seen-Tour zwischen Spree und Löcknitz - Spätaufstehertour

Auf einen Blick

  • Start: Bahnhof Fürstenwalde 15517 Fürstenwalde
  • Ziel: Bahnhofstraße Bahnhof Erkner 15537 Erkner
  • 40,00 km
Herrliche Natur, Felder, Wald und ganz viel Wasser. Bei dieser Oneway-Radtour zwischen Fürstenwalde, Grünheide und Erkner kommst Du endlich mal wieder in Bewegung und kannst in der schönen Fluss- und Seenlandschaft durchatmen. Im Sommer Badesachen nicht vergessen!

Dein Raderlebnis an den Seen:
  • Entspannt: leichte Halbtagstour über schöne Radwege, auch für Rennräder geeignet
  • Wasserreich: 2 Flüsse, 10 Seen, 8 Bademöglichkeiten für den beruhigenden Blick aufs Wasser oder den Kontakt mit dem erfrischenden Nass
  • Idyllisch: weite Blicke über die Felder und in die Natur
  • Genüsslich: viele Snack-Stops entlang der Tour
Start: Bhf. Fürstenwalde / Spree
Ziel: Bhf. Erkner
Länge: 40 km / ca. 2,5 - 3h
Anfahrt ÖPNV: RE1 bis Fürstenwalde
Abfahrt ÖPNV: S3 oder RE1 ab Erkner

Anfahrtstipp:
Angekommen am Bahnhof in der Domstadt Fürstenwalde ist es nicht mehr weit bis zum Spätaufsteher-Abenteuer. Man folgt nach links der Trebuser Straße, die dann übergeht in die Bundesstraße 168. Angekommen am Trebuser See kann das das Abenteuer starten.

Von der Domstadt Fürstenwalde in die Natur
Deine Spätaufsteher-Tour beginnt nach nur 30-40-minütiger Zugfahrt am Bahnhof Fürstenwalde. Du folgst der Oder-Spree-Tour Richtung Erkner und lässt Dich von der gelben Eule auf den Schildern leiten. Empfehlen können wir Dir noch einen kurzen Abstecher zum Wahrzeichen der Stadt. St. Marien ist eines von nur zwei Dom-Gebäuden im Land Brandenburg und präsentiert die größte Orgel des Landes.

Perfekter Radweg mit herrlicher Weitsicht
Doch nun geht es zügig rein in die Natur. Du kommst in Trebus vorbei. Neben dem See mit kleiner Badestelle und der schmucken Kirche ist es vor allem die DDR-Nostalgie, die Dir ins Auge fällt. Sammler haben hier eine historische Tankstelle und einen Konsum, wie die Einkaufsstätten damals hießen, nachgebaut. Ein Blick über den Zaun lohnt.
Autofrei geht es auf einem solitären Radweg weiter Richtung Norden. Lass Deinen Blick schweifen, atme die Weite ein. Im Frühjahr fliegst Du über gelbe, duftende Rapsfelder. So macht das Radeln Spaß!

Naturschutz am Maxsee
Nun tauchst Du in den duftenden Wald ein und die Tour dreht Richtung Westen ab. Am Abzweig zum Gutshaus Neue Mühle steht eine Tafel, die Dir spannende Hintergründe über den nur wenige Meter entfernten Maxsee und das angrenzende Kalkmoor offenbart. Von der Löcknitz durchströmt ist die Region mit Bruchwald und Versumpfungsbereichen ein besonderes Schutzgebiet. Das Moor wurde im Zuge der Initiative "ohne Moos nix los" renaturiert. Wiesenbrüter und Zugvögel wie Kiebitz und Kranich profitieren. Du kannst einen kurzen Abstecher machen: den am Gutshaus vorbeiführenden naturbelassenen Weg zum See haben wir Dir im Routing markiert.

Olympischer Vibe
Weiter geht’s durch den Wald Richtung Kienbaum. Hier kommst Du am Olympischen und Paralympischen Leistungszentrum am Liebenberger See vorbei. Ein schöner Rastplatz liegt neben dem Ruderzentrum direkt am See. Spitzenathleten unterschiedlichster Sportarten trainieren hier in waldreicher Luft und fernab vom Trubel für Olympia und co. Vielleicht kannst Du die Ruderathleten beim Training beobachten. Fun fact: in einem Bunker unter dem Gelände plagten sich einst DDR-Spitzensportler. In einer Unterdruckkammer wurde eine Höhe von bis zu 4.000 Metern simuliert, um besserer Leistungen zu erzielen. Die Existenz der Anlage wurde penibel geheim gehalten.

Seen-Erlebnis bis zum Finale
Mittlerweile auf der Radnetz-D-Route 3 unterwegs, führt Dich die Tour unter Robinien in belebtere Gebiete. Hier bei den Berliner Gartennachbarn kommst Du an fünf weiteren Seen vorbei. Der Bauernsee lockt ebenso mit Badestelle und kleinem Sandstrand wie der nachfolgende Elsensee. Der Möllensee glänzt nicht nur bei Campern. Auch Du kannst die Badestelle auf dem Campingplatz Nord nutzen. Die Seen sind über Fließe, kleine Bäche, miteinander verbunden. An einigen Stellen wurden Fischtreppen installiert, um den Zugang zur Seenkette für wandernde Fischarten passierbar zu machen.
Auch am Peetz- und Werlsee bietet sich ein Stop-over an. Entweder im idyllischen Biergarten beim Heydewirth, im beliebten Eiscafé Eiszauber unterm Wallnussbaum oder am größten und schönsten Strand. Am Nordstrand Werlsee hast Du vom abfallenden Beach einen besonders schönen Blick auf den See und die vorgelagerte Liebesinsel.
Schließlich rollst Du nach Erkner rein, querst den Löcknitz-Fluss und Deine Spätaufsteher-Tour nähert sich dem Ende. Wenn Du möchtest mach noch einen finalen Check beim zehnten und letzten See. Den kannst Du am Dämeritzsee sogar mit einem Sundowner in der Badebar Erkner kombinieren. Cheers!

Plane jetzt Deine Spätaufsteher-Radtour!

Bade-Tipps & co.:  
  • Badesachen nicht vergessen
  • Trebuser See: kleiner Badestrand am östlichen Ufer in Trebus
  • Liebenberger See: Südostufer neben Olympiazentrum/Ruderzentrum in Kienbaun
  • Bauernsee: Badestelle von der Seestraße im Dorf Kagel zu erreichen
  • Elsensee: Badestelle mit kleinem Sandstrand am südwestlichen Ende, Liegewiese unter Erlenbäumen
  • Möllensee: Badestelle Campingplatz Möllensee Nord, über den Rundwanderweg öffentlich zugänglich
  • Peetzsee: nur bei Südumrundung Badestelle mit feinem Sandstrand, tolle Aussicht auf den See; Westufer: Bootsverleih
  • Werlsee: Nordstrand, breiter Strand mit Strandbar und Kletterwald in Grünheide
  • Dämeritzsee: Strandbad Erkner, Badebar auch mit SUP-Verleih
Abreise-Tipp:
  • Auf dem Rückweg lieber ganz entspannt die S-Bahn nehmen. Der Regionalexpress ist gerade an den Wochenendenden nachmittags und abends mit Fahrrädern recht voll.
  • Beachte auch die Tipps zur Radmitnahme vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg
Rennrad-Tipp:
  • Diese Spätaufsteher-Tour ist aufgrund des asphaltierten bzw. festen Belages in entsprechend kürzerer Zeit auch mit dem Rennrad fahrbar.
  • Wenn Du noch Zeit und Kraft hast, kannst Du ab Erkner die Oneway-Tour auch noch weiter bis Berlin fahren. Der Spreeradweg bringt Dich auf ca. 25 Kilometern zügig und landschaftlich schön über den Müggelsee bis nach Treptow, Kreuzberg, Friedrichshain und in die City.
Einkehrtipps:
  • Fürstenwalde: Zunfthaus 383
  • Trebus: Restaurant Seeblick
  • Grünheide: Heydewirth mit Biergarten, Eiscafe Eiszauber, Il Borgo
  • Erkner: Dekaffee Rösterei und Café, Eiscafé Bürgerle, Badebar Erkner

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