Fernradweg R1 - Trebnitz bis Erkner

51,00 km lang
Radtouren
  • 51,00 km
  • Start: Bahnhofstr. 6 Bahnhof Trebnitz 15374 Müncheberg
  • Ziel: Bahnhofstr. Bahnhof Erkner 15537 Erkner
Eine genussvolle Tagestour durch die Märkische Schweiz bis kurz vor Berlin.
Der Europa-Radweg R1 verbindet Länder, Landschaften und Geschichten – von Westeuropa bis tief in den Osten. Mittendrin liegt ein Teilstück im Seenland Oder-Spree, das zeigt, warum Radfahren hier so viel Freude macht: Seen und Wälder, durch die Eiszeit leicht geformte Hügel, Orte zum Einkehren und kulturelle Kleinode. Unsere Tagestour nimmt ein besonders reizvolles Teilstück aus dem 100 Kilometer langen Abschnitt des R1 zwischen Erkner und der polnischen Grenze bei Küstrin auf – mit bequemer Bahnanbindung an den Berliner Stadtrand.

Start / Ziel: Bahnhof Trebnitz / Bahnhof Erkner
Länge / Dauer: 51 Kilometer, ca. 3,5 - 4 h
Logo / Wegstreckenzeichen: "R1" in einem Kreis bestehend aus blau/grün und 5 Sternen
Charakter: Die moderate Tour verläuft auf Radwegen, teils straßenbegleitend mit wenig Verkehr oder als gemeinsamer Geh- und Radweg, größtenteils asphaltiert. Weitblicke über Felder, viel Wald und die leichten Hügel der Märkischen Schweiz sorgen für Abwechslung.
Verlauf: Trebnitz (Mark), Obersdorf, Buckow, Waldsieversdorf, Garzin, Garzau, Rehfelde, Kagel, Grünheide, Erkner, (Altlandsberg)
Extra-Tipp: Badesachen im Sommer nicht vergessen. Es gibt viele Möglichkeiten für den Sprung in klare Seen.

An- / Abreise:
ÖPNV:
  • Ankunft: RB26 bis Trebnitz (Mark)
  • Abfahrt: RE1 oder S5 ab Erkner oder U5 ab Hönow
Wegbeschreibung
Durch den kleinsten und ältesten Naturpark Brandenburgs
Nach kurzer Bahnfahrt ist Trebnitz erreicht. Ein entspannter Start gelingt bei der Erkundung des Schlosscampus. Das einst schlichte Gutshaus, heute ein neobarockes Herrenhaus, fungiert als deutsch-polnische Bildungs- und Begegnungsstätte. Gustav-Seitz-Museum und das „Kaffee zum Glück“ laden zum gemütlichen Beginn ein.
Hinter Obersdorf führt der Weg in den Naturpark Märkische Schweiz. Frische Luft, summende Bienen, Vogelstimmen aus dem Gehölz. Rotmilane kreisen über der Landschaft, aus der Ferne rufen Kraniche. Die sanft geschwungene Landschaft mit ihren kleinen Auf und Abs erzählt von ihrer eiszeitlichen Entstehung. Bei Münchehofe lohnt der Abstecher zum Großen Klobichsee. Am Umweltbildungszentrum Drei Eichen gibt es kleine Stärkungen und Naturwissen.
Tipp: Das Naturpark-Besucherzentrum „Schweizer Haus“ zeigt anschaulich die glaziale Formung der Märkischen Schweiz und heutige Lebensräume.

Kultur, Genuss und Sommerfrische: Buckow & Waldsieversdorf
Buckow liegt schmuck am türkisfarbenen Schermützelsee, von Hangwäldern wie eine Naturbühne gerahmt. Schmale Gassen, Ackerbürgerhäuser und Villen führen zum Markt mit Cafés, Restaurants und Läden für regionale Produkte. Das Brecht-Weigel-Haus vermittelt die Arbeits- und Rückzugswelt des Künstlerpaars und die kreative Sommerfrische am See. Hinter Buckow verläuft der Radweg in Kurven durch den Wald, teils begleitet von der Buckower Kleinbahn, bis Waldsieversdorf. Die Villenkolonie des späten 19. Jahrhunderts bewahrt mit Holzveranden, Kieferngärten und lockerer Bebauung ihren besonderen Charakter. Das John-Heartfield-Haus und der Wasserturm setzen kulturhistorische Akzente.

Spur der Feldsteine und Gesang am Wegesrand
Ab der Bergschäferei öffnet sich die Landschaft. Kleine Dörfer mit Feldsteinbauten liegen entlang von Hecken und Obstalleen. In Garzin glitzert der Lange See mit Badestelle, nahe der Route setzt die Feldsteinpyramide von Garzau einen markanten Akzent. Das 1784 errichtete Bauwerk beeindruckt durch den Kontrast von rauem Stein und klassizistischem Portal. Im Gut Garzau gibt es regionalen Honig. Der Liederweg bei Rehfelde lädt mit Tafeln zum Mitsummen ein.

Die Grünheider Seen im Löcknitztal
Die Grünheider Seenkette mit fünf Gewässern – darunter Elsen- und Möllensee – begleitet den Weg. Kleine Badestellen laden zum Halt ein. Der Bürgerpark Grünheide zwischen Peetz- und Werlsee bietet Biergarten, Blick auf die Löcknitz und entspannte Atmosphäre. Strandgefühl wartet am Nordstrand des Werlsee.
Der Weg führt weiter nach Erkner und zum Dämeritzsee. Die S-Bahn bietet eine bequeme Rückfahrt, eine Verlängerung entlang des Spree-Radwegs ist möglich.

Alternative Großstadtanbindung über Altlandsberg und Hönow
Ab Rehfelde führt der Zubringer ZR1 nach Altlandsberg und Hönow. Das Schlossgut Altlandsberg mit Kirche, Park und historischem Stadtkern bietet einen würdigen letzten Stopp, bevor die U5 Richtung Berlin übernimmt.

Sehenswertes:
  • Trebnitz: Schloss Trebnitz mit Schlosspark, Gustav-Seitz-Museum
  • Bei Buckow: Naturdenkmal Binnendüne, Umweltzentrum Drei Eichen
  • Buckow: Besucherzentrum Naturpark Märkische Schweiz, Brecht-Weigel-Haus
  • Waldsieversdorf: John-Heartfield-Haus, Wasserturm Waldsieversdorf
  • Garzau: Pyramide Garzau
  • Bei Grünheide: Nordufer Werlsee
  • (Altlandsberg: Schlossgut Altlandsberg)

Einkehrtipps:
  • Trebnitz: Kaffee zum Glück, Gasthaus zur Ostbahn
  • Buckow: Waldcafé Drei Eichen, Buckower Köstlichkeiten, Lokal.
  • Waldsieversdorf: Café Tilia; Altes Forsthaus
  • Grünheide: Wirtshaus Heidereuter am Peetzsee, Il Borgo, Eiscafé Eiszauber
  • Erkner: Eiscafe Bürgerle, DEKAFFEE-Rösterei, Badebar Erkner
  • (Altlandsberg: Brau- und Brennhaus Altlandsberg, Altlandsberger Eisdiele)
Informationen vor Ort:
  • Touristinformation Buckow (Märkische Schweiz)
  • Touristinformation Grünheide (Mark)
Karten/Literatur:
  • Radbroschüre "Dein Rad. Deine Auszeit. Dein Flow.", Online-Shop Seenland Oder-Spree

Gut zu wissen

Ansprechpartner:in

Touristinformation Märkische Schweiz
Bahnhofstr. 6
15374 Müncheberg

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Bahnhofstr. 6
15374 Müncheberg