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Zu Besuch in der Storchenmetropole Klopot

Auf einen Blick

  • Start: Bahnhofsvorplatz Bahnhof Frankfurt (Oder) 15230 Frankfurt (Oder)
  • Ziel: 15898 Coschen
  • 83,00 km
Start: Bahnhof Frankfurt (Oder)
Ziel: Bahnhof Coschen
Länge: 83 km
Dauer: 8 Stunden

Beschaffenheit der Wege:
  • der Weg nach Kłopot führt überwiegend auf mäßig befahrenen Straße bzw. auf der Dammkrone entlang

Sehenswürdigkeiten:
  • Gedenkstätte für die Opfer des NS-Arbeitslager „Oderblick“
  • Anlegerstelle an der Oder in Urad
  • Oderbrücke
  • Storchendorf Klopot

Die wechselhafte Landschaft entlang der Oder lockt Touristen, die gerne im Fahrradsattel sitzen und die sehr abwechslungsreiche Landschaft entlang der Oder auf sich wirken lassen wollen. Während der Tour bieten sich mehrere Möglichkeiten, die Natur in dem Odertal zu bewundern und über den Verlauf der Geschichte nachzudenken.
Von der Grenzbrücke in Słubice entlang der Straße 1. Maja in Richtung Krosno Odrzańskie auf dem Damm fahrend erreichen Sie den „Polen Bazar“. Hier wird von Lebensmitteln über Wohnausstattung Einiges geboten und gekauft. Auf dem Weg nach Świecko lassen Sie den Basar links liegen und fahren ein kleines Stück auf der Nationalstraße Nr. 29 um auf die Powstańców Wielkopolskich, die rechts abgeht, zu kommen. Der weitere Verlauf der Route entspricht dem Radweg „Odra-Nysa“ auf dem polnischen Ufer der Oder. Der Weg führt nunmehr zwischen dem Auenwald an der Oder und später unter der Autobahnbrücke hindurch. Unweit der Strecke ist die Gedenkstätte für die Opfer des NS-Arbeitslagers "Oderblick" zu sehen.

Auf dem Weg in die Storchenmetropole zeigen sich Orte wie die im 16. Jahrhundert in Rybocice gegründete Papierfabrik. Bekannt ist auch die Umgebung von Kunowice (Kunersdorf), wo die Preußen während des Siebenjährigen (1756-63) Krieges unter der Führung Friedrich des Großen eine schmerzhafte Niederlage erlebten.
Durch Urad an der Pumpenstation vorbei fahrend führt der Weg nach Rybojedzko und dann weiter nach Kłopot vorbei an der Ruine einer Brücke, die früher die Oderufer verband. Heute kann nur noch die Ruine, zu der kein ausgeschilderter Weg führt, bewundert werden.
Unweit der Brücke in Kłopot ziehen Jahr für Jahr von Ende März bis Mitte August viele Storchenpaare ihre Jungen auf. Die Vögel brüten auf fast jedem Dach im Dorf. Das Dorf wäre sicherlich nicht die Storchenmetropole im Westen Polens geworden, wäre da nicht der Glaube, dass der Blitz nicht auf das Haus mit dem Storchennest schlägt und dem Wunsch nach einem guten Jahr für die Bewohner des Hauses, zu dem der erste Storch im Jahr kommt.

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